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buch: Elisa Aseva – Über Stunden

Ich bin voreingenommen. Was zum einen daran liegt, dass Elisa Aseva und ich einen kleinen Teil unserer Jugend am Rande einer seltsamen Gesellschaft verbracht haben, zum andern daran, dass sie das bis heute durchzieht und darüber schreibt.
Klar, ich habe private Gründe, ihren Blog bei Facebook mitzuverfolgen und Teil dieser Community zu sein. Scheinbar ist diese Community so angewachsen und hat einige Fans hervorgebracht, dass ihre Timeline-Posts es zu einer Sammlung, Zusammenfassung in ein Buch geschafft haben.
Herausgegeben vom Weissbooks-Verlag.
Da ich kein großer Literatur-Rezensent bin, im Grunde hier einfach für ein außergewöhnliches Buch, kurze Statements, Hoffnungen, Träume, und knallharte Realität, machen möchte, schreibe ich einfach mal nichts über diesen Verlag. Keine Ahnung, was die sonst so machen.

Für mich sind die kleinen Exkursionen, diese Einträge, manchmal sehr kühl, manchmal eine Möglichkeit, mir ein Zitat in die Haut ritzen zu lassen. So wie man das mal Anfang der 2000er mit den Texten von Turbostaat oder Captain Planet getan hat.
Ich könnte jetzt einige zitieren. Ich könnte euch auch nach FB-Land verlinken. Aber macht das doch einfach selbst. Nichts was ich herauspicke steht für das Große Ganze in diesem Buch; falls es das gibt. Manchmal wie Kalendersprüche, man kann einfach auch jeden Tag nur einen Absatz lesen. Manchmal versteht man gleich, manchmal dauert es etwas.

Elisa ist durch und durch eine Linke. Sie kämpft sich alleinerziehend durchs Leben, und damit habe ich noch lang nicht alles erzählt über sie. Und oft habe ich mit ihren Posts das Gefühl, dass sie das auch gar nicht will. Vielleicht sind sie unfreiwillig unpersönlich und doch eben nah.
Ich würde mich freuen, wenn du mal hier liest, in meinem Verein. Mach mal ne Tour. Oder lass und in Berlin treffen. Vielleicht.
Großen Respekt für das alles.
Kaufen!

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