Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

review: PISSE – s/t LP

Meine Lieblingsband, die vermutlich einen feuchten Kehricht drum gibt, reviewt zu werden. Vor allem von mir! Nachdem ich nun letztes Jahr auf unfassbare drei (!!!) Releases kam, die ich mir von meinem Taschengeld kaufen konnte (zB die Split 10inch), kommt 2020 also noch ne ganze LP hinterhergeschoben.

Los gehts mit „die fetten Kindern“ und die Richtung bleibt erhalten: wütendende Endzeithits reihen sich zehn Mal aneinander. Pendelnd zwischen SynthPunk-Hymnen, windschiefen Genremixen und Pogo-Deutschpunk, alles wild tanzbar, gehört eigentlich in fiese, kleine Keller ausgebrannter Innenstädte. Mit Kids die rumlaufen wie nach den 2000ern geboren, angezogen wie Studenten in den 90er, sehen nur aus wie aus den 80ern. Das ist wohl Punk, das raffst du nie.

Nach knappen 19 Minuten ist der spooky „holt mich bitte schnell aus dieser musikalischen Irrenanstalt“ Apokalypse-Soundtrack vorbei. Aber super CO2-Bilanz.

Danke PISSE.

 

 

 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

review: PISSE – live bootleg

pisse - live bootleg 7inch
mir reichts. hab echt die faxen dicke.
ja, es ist neid.
wie kriegen die das hin?
DREI releases in einem Jahr!
ist doch klar, das bottleg ist doch absicht. die wollten, wie im letzten review erwähnt, wie auf kassette klingen. ham sie hiermit geschafft.
auch noch aufgenommen im „star-club“. ich lach mich kaputt. wusste das publikum, das sie aufgenommen wurden, oder weswegen johlen die so laut nach jedem song?

wer noch eine der raren, bei discogs nicht verkaufbaren, 7inches bekommt: frohe weihnachten.

und hier noch ein auf der single befindliches stück. live.
klingt aufm handy echt bessa.

Veröffentlicht am 1 Kommentar

review: PISSE / PERKY TITS split 10inch

PISSE / PERKY TITS 10inch
Erst im April kam diese 10 Inch raus…. also VOR der bereits hier besprochenen 7inch „hornhaut ist der beste handschuh“. Mir kommt es vor, als säße ich in nem Rückwärtsautomat
Zuerscht muss ich den Bepper kaputt mache, um an selle Pladde zu komme. (das ist badisch 😉 ) Schad drum.
Ich hab zuerst die falsche Seite aufgelegt. Mir schallt Krach entgegen. So wie ich ihn letztes mal auf dem übergroßartigen „Paranoia in der Strassebahn“ -Sampler aus den 80er gehört habe. So wie „scheiß penne“ von den CORONERS. Zum, scheinbar, musikalischen Unvermögen einen Beat komplett durchzuziehen, denn die Enden der Songs brechen auch einfach ab, gesellt sich noch so ein nöliger Gesang. Eben wie bei den CORONERS oder der Johnny von den SEX PISTOLS. Das Sample zu laut… Alter. So Dinger hatte ich früher immer vom Markes auf nem Mixtape.
Ich kann PERKY TITS leider nichts abgewinnen. Vermute mal, die 10inch soll dem geneigten Hörer auch mal „was Neues“ näherbringen.
Mir Sausen die Ohren. Ich mach n Kreuz auf die Platte, damit ich die beiden Seiten, die jeweils ein schwarzes Label haben, unterscheiden kann.

Endlich also meine Lieblingsband. PISSE.
Die undurchschaubarste Band in BRD. Und ick habe schläschte Laune.
Dann kommen die mit diesem RAZZIA-Coversong um die Ecke. So auf Elektro gemacht. Boah. Ich frage mich, ob die Seite nicht in 45rpm abgespielt werden sollte. Schalte um, und siehe da! Ne. Auch nicht.
Also wieder 33rpm. Boah nervt der Track. Sowas für ne ganz schlechte Tanzparty in einem verranzten Berliner Kellerclub 1992. Ich war da mal. Kann mich aber nicht erinnern.

Danach wird dann losgeschrammelt. Was mich heute aber auch nicht mehr erheitern kann.
Die Tracks sind gut. Im Grunde passen sie mit denen von PERKY TITS zusammen. Heute wird geschrammelt und gepunkt. 1,2,3,4. Das ganze mit Orgel und Theremin. Spooky und komplett abgefahren. DER Soundtrack zum Untergang. „Langeweile die sie dir als Spaß verkaufen“. In irgendeinem ihrer seltsamen Interviews haben sie ja gestanden, daß sie mit Brezel Göring aufnehmen und klingen wollen „wie auf Kassette“. Da sollten sie dann mal bei den PERKY TITS ins Nachsitzen. Das können die besser!
Im Grunde kann man sich ja aus jedem Pisse-Song einen Satz nehmen und auf ein Shirt drucken. Man hat auf jeden Fall Dauerspaß mit seinen Mitmenschen. Geil!

Die neue 7inch ist aber wesentlich geiler!

Wie immer: phantom records.
bestellen noch bspw bei ELFENART

PS: Ich hatte viel Spaß beim schrieben. Ironie ist auch eine Metaebene.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

review: PISSE – hornhaut ist der beste handschuh 7inch

PISSE - hornhaut ist der beste handschuh
da habta drauf gewartet: endlich wieder was von PISSE!
Und PISSE ist pissed. Mehr denn je.
Kalkuliertes musikalisches Chaos. Zu schnell eingespielt?
ich hatte ja schon mal n Review von der Doppel 7inch „kohlrübenwinter“ hier irgendwo vergraben.
Und was vergraben ist, das buddeln PISSE aus und machen n Song drüber.
„dresden“ zum Beispiel.
der Hinweis darauf, daß diese Single gefördert wurde durch die Landeshauptstadt Dresden.
Wenn das stimmt, sind PISSE also Teil des Verfassungsschutzes?
V-Männer mit Ironie verkleidet?
Auf dieser Single geben sie jedenfalls Vollgas mit „christof daum“, um dierkt danach mit „rolling stone“ den typischen PISSE-Hit rauszuhauen.
Seite 2 bietet dann wieder einer schön flotten Punksong. Alles klingt nach 1980. Nur geiler. Ist ja alles nicht mehr so schlimm heute. Also wie damals.
Abschließend dann „dresden“.

Es bleiben viele Fragen offen:
Wieso steht im Textblatt „christopf daum“?
Wieso ist eine 1000er Auflage einer 7inch einer minimalistischen Punkband LIMITIERT? 200 sind limitiert.
Ist das also schon Kult?
Sind PISSE das Feuilleton des Punkrock?
Wieso gibts das inzwischen überall zu kaufen?
vor allem beim Label selbst: apocaplexy
und wer braucht eigentlich so einen Review?
(dies ist eine rhetorische Frage!)

Kommentar:

…aber dazu später mehr!

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

review: PISSE – kohlrübenwinter Doppel7inch

####cover könnta euch heute bei utube angucken. einfach link unten klicken. so. ####
#############
Ich hörte das erste Mal den Bandnamen und dachte an „mann kackt sich in die Hose“. Dann war erstmal lange Pause. So ein Quatsch! Dann hatte ich den Videoclip zu „scheiß DDR“ gesehen und überhaupt nicht verstanden.
Vor einem Jahr sah ich dann bei meinem Lieblingskumpel die „mit Schinken durch die Menopause“ LP. Ich sag mal so, er ist nicht so der Funpunker!
Er meinte: „boah ey, voll geil. Total Punkrock!“
Also ich die Scheibe mir untern Weihnachtsbaum gelegt und beim ersten Track „pumafrau“ ging mir das Herz auf: Deutschpunk meets Dub. Die Antwoord auf SEEED ist gefunden!
Dann die „scheiß DDR“ gleich viel besser nachzuvollziehen. Ich überschlag mich hier nicht wie das OX oder das SPEX – schieben wir die Multilabelzeitschriften mal beiseite!
Ich weiß, ich hole aus…..

Gut.
2 Singles auf 4 Labels (Phantom Records / Beau Travail / Harbinger Sound / In A Car). Sehen (fast) gleich aus. DDR-Bananen, BRD-Nachkriegscharme, da ist jemand in ein Geschichtsbuch gefallen. Ich hab das gesehen und sofort bestellt. Hab damit meinen Lieblingskumpel ganz schön ins Schwitzen gebracht.
Es wird nichts an der momentanen deutschen Wirklichkeit ausgelassen oder verschmäht. Nein, Ironie wird hier groß geschrieben. Bevor ich aber hier anfange aus Lexikas zu zitieren, oder die bisher unsäglichen Interviews der Band zu verlinken…..
Da sind ein paar Soundfetischisten am Werk.
Die machen den Lo-Fi-Punksound der 1990er so erlebbar, daß man echt denkt, die haben das scheiße aufgenommen.
Nein. au contraire, mein Freund.
Wenn man das drei bis fünfmal gehört hat, merkt man, daß jeder Beat sitzt. Das Gitarrengeschrammel einen abgezirkelten Rhythmus hat und der Synthesizer und das Theremin (!!!) mehr als nur ein Instrument zur Folterung der Gehörgänge ist. Da werden Stimmungen erzeugt. Zwischen John-Carpenter-Horrorfilm und Postpunk. Klingt aber nach 1983. Nur viel besser.

Also ich finde den Bandnamen kacke. Ne. Eher ekelig.
Will nicht dauern ans Pipimachen erinnert werden, wenn ich die Band auflegen.
Und was sage ich meinen Kindern, wenn sie die Plattensammlung durchgehen?
Nungut.
Samstag in Karlsruhe. In der Hackerei.
Danach nur noch die Groß-Städte. In- und außerhalb Deutschlands.
Ich will wissen, ob das nur so ein Kunststudentinnenprojekt wie SchnipoDings ist. Ich werde sie fragen.

Mein Anspieltipp, der morgens vor der Arbeit richtig Bock macht: Work-Life-Balance.
und vom aktuellen Release:
kohlrübenwinter #1
Kohlrübenwinter #2

auf montage (= tour.)

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

review: PISSE – mit schinken durch die Menopause LP

 photo 20160208_151430_zps49ctqkaj.jpg
Ich las das „mit Schinken durch die Menopause“ und dachte: Ne.
Wahrscheinlich so wie die, die das Cover der „endlich wieder Deutschpunk“ von pADDELNoHNEkANU gesehen haben.
Uargl. Deutschpunk. Sauflieder. Dabei sind beide Scheiben richtig gut.
Und man sollte nach der Mucke gehen. Nicht nach dem Cover!

Ein paar Monate später stehe ich bei meinem Kumpel Michel und sehe die Platte am Spielgerät stehen. Ich stelle fest, frage vorsichtig: „Aha. Du hast die also. Wie ist denn die so?“
Er ist begeistert: „Das ist so durch, daß es einfach gut ist. Muß man auch können!“
Okay.
Ich mir die Scheibe bei Bandcamp runtergeladen und was gemacht, was ich sonst nicht mache: „aufm MP anhören“ (wie meine Kids heutzutage sagen). Und beim Autofahren.
Und dann auch endlich aufm Plattenteller. Weil ich mir auch noch die tolle CORNA KRUSWA und die NERVÖS mitbestellte, hatte ich einen vormidablen Vormittag!
Scheiße, ist das lustig.
Voll geil die Platte.
Ist zwar schon ein Jahr her, daß die rauskam, deswegen nicht minder kaufenswert.
Einige werden sagen „ui, voll Lo-Fi“ und die Nerven oder HumanAbfall abfeiern. Ne. Das kriegta hier nich. Hier ist Punk.
Scheiß Sound. Schrammel. Rumpel. Aber mit Niveau.
Und in gute Mucke muß man immer 3 Mal reinhören.
Ich denke, absichtlich, immer einen Ton daneben.
Es geht los mit der qiekenden und quietschenden „Pumafrau“.
Dann der Song, dessen Video ich schon sah „Scheiß DDR“ und noch zögerte, ob ich das gut oder Kacke finde.
Mit jedem Hören kam mir der Text näher.
Überhaupt: die Texte!
Bester Moment (work-life-balance): „ICH ZIEH NE LINE CRYSTAL METH / AUS DEM ARSCHLOCH VON MEINEM CHEF / WORK-LIFE-BALANCE“

Krasser Scheiß.
Pflichtkauf, Bierdusche und nach mehr schreien!
KONZERTE
HÖREN
Und da alle mit Punkten um sich werfen:
………..
………..
von
……
…….
…. … .. … .. .. … .. . (ist kein SOS)

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

MC: Muellheim – Fun

Gibts Pisse eigentlich noch? Also wenn nicht, dann habe ich auf jeden Fall die richtige Nachfolgeband für euch und die heißt Müllheim. Wobei diese Band hier klar so Pisse-Anleihen hat und ich will das auch nicht zu oft droppen, denn sie haben auch einen hart Post-punkigen Touch. Sind wesentlich krachiger. Glaubt ihr nicht? Naja, bei den oben genannten entsteht der Krach durch die Dissonanz der Instrumente, bei Müllheim durch 17 mal krachig eingespielt und aufgenommen.
Die Band hatte mir schon mal ihr erstes Tape zugeschickt und ich hab mich tatsächlich gefreut auf die neuen Songs, als ich das Tape eingelegt habe. Mülheim sind in meiner Soundwelt etwas noisiger und wagemutiger als andere Synthiebands. Oft klingen die supertough und alles ist total aufeinander abgestimmt. Hier kriegt ihr gleich mit „weiß, reich“ einen lärmigen Track um die Ohren. Der Gesang etwas leise. „dein Stuhl wackelt“ schön rotzig, alle Instrumente klingen durch und insgesamt meint man eine Band zu hören, die bei ihrem ersten Gig ausprobiert, ob die Lieder funktionieren.
Mit „m:m“ will man doch gleich mitzappeln. Und so ein artsfartsy Videoclip drehen. In so nem schrabbeligen Keller im West-Berlin der Vor-Wendezeit. Aber es gibt keine Videos. Ich hab wieder nur diese abgeknibbelten Bieretiketten als „Brief“. Geil. (wenn ihr das auch bei 20 andern Rezensenten macht: Respekt!)
Ich finde die neuen Tracks um ne ganze Spur geiler als noch auf „kron“. Sie haben ein eigenwillig eingängiges Songwriting gefunden; welches sie oft im selben Song zerlegen, um irgendwie wieder zusammenzufinden.
Sie selbst würden sagen, das ihre Refernenzen DinA-Testbild, Mittagspause oder Abwärts sind. okay. Mir doch egal! Sind doch alles Bands aus so nem Musiklexikon, was?
Es käme oft das Wort „Deutschland“ vor, steht im Begleitpuzzle. Ist mir auch relativ Hupe, denn es geht ja um den Inhalt. Toxische Männlichkeit, weiße Nazis, Migrationserfahrungen, das Leben im Kapitalismus. Alles richtig.
Auf jeden Fall sind sie desillusionierte Musiker, die das ganz hervorragend zum Ausdruck zu bringen wissen. Wie gesagt: 17 Songs!

Anspiel-Tipps: m:m, second generation immigrant, und und und. Hier zu haben:

Sammlung

PUNK
AUßER ich – punkmonium
ATMEN, WEITER demo // leichtigkeit des scheins LP
AMEN 81 le grand tour de passe-passe // attack of the chemtrails LP
ALARMSIGNAL – attaque
ADONEY chagrin
AT THE DRIVE-IN inter-alia
BEN RACKEN – III 1/2
BLEIB MODERN antagonism
bitter – engstirnig, festgefahren, neidisch MC
BIJOU IGITT – der letzte dodo
BRUTALE GRUPPE 5000 – zukunftsmaschine II
BLANK WHEN ZERO taped
CORNA KRUSWA – s/t
COLD KIDS das wollen wir 7inch
CAPTAIN PLANET ein ende
CHIN UP – greetings MC
DUESENJAEGER – treibsand
DASHCOIGNE s/t 7inch
DxBxSx – wer will das denn
DIE ANGST auf abwegen
you don’t know DIE HAUSVERWALTUNG – demo
DER FEINE HERR SOUNDSO – beweisstück a
DIE TOTEN HOSEN laune der natur 3LP
DER TAG DES DÜMMSTEN GESICHTS – s/t
DRUNK MOTORCYCLE BOY s/t
EA80 definitiv: ja!
ERNAEHRNUNGSFEHLER sturmverse LP
ELMAR – betriebstemperatur halten
EINKAUF AKTUELL – alles muss raus LP
FRONT dissonanz & wahnsinn
FLUID TO GAS on air EP
FRAU MANSMANN menstruation in stereo // therapie EP
FRUSTKILLER treibgut
EIN GUTES PFERD robotertauben
GRIZOU – kueste
GVLLS – ep
HUELSE haben nichts verstanden // im kreis gedreht und jetzt ist krieg LP
[hi tereska] – 2 takte schneller EP
HASS AUF ALLES Ep
HERR PAULSEN UND DAS ZEITPROBLEM I und II
HELMUT COOL schlachtrufe BRD GmbH verbesserte rezeptur split w/BIERDOSEN FREUNDE
HUMAN ABFALL
HINÜBER – s/t 10inch
INDECISION – ep
[hi tereska] – die wände weiss gestrichen
ILLE TANTEN – freudig destruktiv MC
INWIEFERN – irgendwas ist immer
KUBALLA kein land in sicht // auf dem weg durch die zeit
KRAWEHL s/t LP
KAPTAIN KAIZEN einatmen ausatmen
KLOTZS schwarzer planet in eigener Sache // eine stadt / keine stadt
KOTZEN werte propaganda dekonstruktion
KANTINE – s/t
KRASSER-FAHRSTIL – wenn möglich bitte wenden
KRANK mausetot EP (MC)
KIOSK – institut für weltanschauliche fragen EP
KRACHMAKERS – s/t
LOSER YOUTH livin la vida loca // es gibt viele schöne arbeitsplätze…. 7inch
LYGO – schwerkraft LP
LOVE A nichts ist neu
LESTER – die lüge vom großen plan
LÜGEN – s/t LP
LULU & DIE EINHORNFARM – ihr seid alle scheisse
MAULGRUPPE – tiere in tschernobyl
MISSILES OF OCTOBER – better days
MEISTER SPLINTER – stadtflucht MC
MOLOCH – fragmente LP
NO°RD demo // dahinter die festung // paläste
NO COMPLY reversion
NEAT MENTALS – humanoid
NOTGEMEINSCHAFT PETER PAN dirigenten dompteure diktatoren LP // s/t LP
OIRO meteoriten der grossen idee // nur ein augenblick // zähmen historia della musica rock
OH JESSES – ep
POSTFORD demo // s/t LP
pADDELNoHNEkANU 1+1=2fel // 15 jahre jubiläumstape // my button is bigger than yours LP
PISSE mit schinken durch die menopause // kohlrübenwinter do7inch // hornhaut ist der beste handschuh 7inch // split 10inch /perky tits // live bottleg 7inch
PASCOW lost heimweh box // jade LP
PEPPONE ohne grund LP
PARTOUT – s/t EP
PIEFKE – menschenmühle LP
SLEEP ROUTINE – demo
SINGSONG GIRL – diverses
SENOR KAROSHI – …oder deswegen LP
STRG Z – s/t LP
SYNDROME81 – beton nostalgie LP
SCHELM – ein bisschen mehr LP
SCHALKO – demo
TURBOSTAAT – abalonia // nachtbrot doLP
THOMAS TULPE – in der kantine gab es bohnen
TERRORFETT – die boys vom barbershop
ULF – 4 gute lieder
ÜBERFLÜSSIG – seltsamageddon
ZYSTEM – spatzen

splits:

DUESENJAEGER / COUNTDOWN TO ARMAGEDDON 7inch

DUESENJAEGER / GULIO GALAXIS / DISCO/OSLO / AUßER ICH 12inch split
COLD KIDS / KRANK 7inch
LHOTSE / BLOCKSHOT 10inch
senor karoshi / außer ich 7inch
schelm / die braunen raketen 10inch
sampler:
WUZETIAN / UWAGA split 7inch
A REVERANCE TO FUGAZI (the blog that celebrates itself)

HARDCORE und Artverwandtes
BLUT HIRN SCHRANKE s/t LP
DREI AFFEN – s/t
ETRE demo // konstruktion dekonstruktion
FOR THE BIRDS – through pain and affliction
LIRR – ritual
LYPURA demo //á
LITBARSKI – s/t
PAULINCHEN BRENNT – salz
SHEER TERRORstanding up for falling down
TIGER MAGIC – if nothing works out at least i do
WE HAD A DEAL – counting leaves
WuZetian – bunker demo
WORDS OF REVOLT – same world different sides
YOUNGER US – tired tried
YUPPICIDE – revenge regret repeat

so ROCK und so.
ANTINATIONAL BASS CREW – demo
BUZZ RODEO – sports
BETWEEN OWLS – wellness
BLUTIGE KNIE – mucker booker wichtigtuer
ELECTRO BABY – flies are happy about coyote shit
HOW I LEFT – sniffing glue with frank sinatra
LUNATIC SPIRIT – II

HÖRSPIELE und andere schräge Sachen
INSPECTOR BOWSER UND DIE DILDOFEE

BÜCHER und FANZINES
„>ALLEINER THREAT #4
ACROX #8
AUF JAHRE UNSCHLAGBAR
ANGER IS AN ENERGY (johnny rotten biografie)
BROT #2 #4
BEASTIE BOYS book
DOWNPOUR #4
DER GESTRECKTE MITTELFINGER #?
ER IST WIEDER DA (timur vermes)
FE_MALE FOCUS #1
GLEISDREIECK (graphic novel)
GERMAN COMPLIMENT #1
HUMAN PARASIT #13 // #16 // #17
JAPANISCHE KAMPFLEKTÜRE
JAN OFF die helligkeit der letzten tage
kalle stille – alles was ein fanzine braucht
KAPEIKENPOST #9
KÜMMELGROLLER #4 #5
MIND THE GAP #15
MINOR AT HEART
OX #141 // #143
PFFF Zine #3
PLASTIC BOMB #92 // #95 #108
PROUD TO BE PUNK #28
SWINGKID FANZINE #5
TRY TO WAKE UP WITH A SMILE IN YOUR FACE #7
TRUST #175 // #179 // #193 // #195 #197
TESTCARD #26 „utopien“
TRINKEN TANZEN NARBEN SAMMELN
TITANIC #12/2018
UNDERDOG #47 /48 50 / 51
XCLUSIVE Fanzine #6

VIDEOS
BITTER GROUNDS – struck out
BLACK LINING – grumpy clown
BRUTTO TEMPO – all day out
FISCO – macond0
HERR PAULSEN UND DAS ZEITPROBLEM variabel // worte
HELMUT COOL – nein, meinen kanzler ficke ich nicht
HELL & BACK – fiction and history
OIRO – zirkus europa
NOTGEMEINSCHAFT PETER PAN helikopter-eltern staffel 1
NO°RD gaslaterne // paläste
CLICKCLICKDECKER – läuft es eher daneben
RAMMSTEIN – deutschland
ULF – bei den alten
ÜBERFLÜSSIG – nämlich wenn wir uns lieben

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

7inch: OUST – never trust a politician

Von Sabotage Records flattert hier die 7inch von Oust rein.
Erster Blick: fragend. Sieht nach Crust aus. „never trust a politician“ verrät der Titel. Rote Lettern zerfließen Oust, ein Totenkopf mit Blümchen dazwischen. Innen gibt es einen Kartonageneinleger, gefaltet, mit den Texten.
Und ich wurde nicht enttäuscht von meinem Eindruck, als ich die 7inch auf unserem neuen, tragbaren Plattenspieler für den Merchtisch aufgelegt habe. Eher Hardcorepunk / D-Beat, ziemlich hart nach vorne gespielt. Pissed, wütend.
Die Band schreibt: „wir sind alle vor 1990 geboren, wir haben beschlossen eine Website zu machen“. Ergebnis.
Sie haben auch eine FB-Seite.
Die drei Songs „Redestribution of wealth“ kannibalisiert den Satz „eat the rich“. „fuck your Band“ handelt vom DIY, der sich gentrifiziert, der sich industiralisiert und kommerzialisiert. DIY means Passion not Profit.
„never trust a Politician“ handelt von den Lügen, davon, dass sich nichts geändert hat.
Passende Musik, nicht einfach nur Crust, alles sehr wild und überrascht dann doch mit einem guten Schlag Doom und Post-Hardcore.
Finden kann man auch noch einen Elektro-Track, bei dem es sich um eine Fortsetzung eines Songs handelt. Ich spoiler hier nicht weiter. Hört mal selbst rein oder bestellt euch das gute Stück bei:

Erschienen bei Sabotage Records in Coop mit Autoreverse Records & Tapes

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

MC: outdate – demo

Outdate haben eine Demo auf MC rausgebracht. Die Band kommt aus Dresden und hier gibts „give everything“ auf die Ohren. Erschienen bei Black Cat Tapes.
Das Wort Outdate gibt es so om Englischen gar nicht. Denn ich dachte zuerst natürlich an „outdated“ = veraltet. Was die Band aber sicherlich nicht meint. Vielleicht sowas wie „Ablaufdatum“?
Das Cover das s/w und blutrot, alte Hände, Titel „give everything“, schönes Pappfoldercover mit Texten drin. Sehr schönes Artwork!

Zur Musik kann ich sagen, dass es nicht mehr so oft vorkommt, das Bands reinflattern, die Englisch singen, bzw. nur Englisch.
„done with you“ ist gleich ne klare Ansage gegen Bullen. Outdate schaffen es einen musikalischen Spagat zu machen. Die Gitarre eher Garagig, die Drums aber Pogopunk und der Sänger könnte auch prima in eine NYHC-Band singen!
Mit „hear our calls“ folgt an Startpostition zwei ein Wunsch nach einer Faust im Gesicht eines Faschos.
Stimmung also ziemlich pissed und ich wünsche mir, dass die Band ordentlich Demos mit Faschos aufmischt, wenn denn Musik ein spürbarer Schlag ins Gesicht eines Idioten sein könnte; hach, das wäre was!
Der Vierer aus Dresden Outdate liefern eine prima Motivationshilfe für dergleichen.
Hört mal rein, super gemischt, toll gespielt.
Zu haben per Bandcamp oder bei Black Cat Tapes.

Einen Erstling wird es wohl im Frühjahr (das ist gar nicht mehr lang) geben bei Riot Bike Records. Ein erstes Video / erster Song vom Album ist allerdings etwas mehr in Richtung Oi-Punk, oder was würdet ihr sagen?