review: BALBOA BURNOUT – auferstanden aus urinen MC

BALBOA BURNOUT haben ja leider schon vor einigen Jahren das zeitliche gesegnet. Es gab eine LP „OKHC“, die bei mir echt eingeschlagen hat. Erschienen damals bei Twisted Chords (dort bekommt ihr sie auch noch auf CD. Bei andern Mailorder sicher noch als LP zu haben). Inzwischen sind Teile der Band um Sänger Tobi bei den reaktivierten EL MARIACHI und DRUNK MOTORCYCLE BOY

Ein Tape was schon länger auf dem Markt ist, rausgekommen bei TANZ AUF RUINEN und LAST EXIT MUSIC.Last Copies dort zu haben!

Auf Seite A sind neun Songs, die aufgenommen wurden, doch nicht mehr in der aktiven Bandzeit erschienen sind als physischer Release.  Ein Song von der OKHC gibt’s in Akustik-Version von der gleichnamigen LP. Es reiht sich, wie bei BALBOA BURNOUT üblich, ein Hit großartig geschriebener Songs an den nächsten. Mit zwei Gitarren abwechslungsreich, der leicht anklagende, melancholische Gesang von Tobi obendrauf, tolle Texte auch! Ich nahm sie 2014 auf den allerersten Postillen-Sampler mit auf, mit dem Song „40 Jahre Pitralon“ (übrigens ein Aftershave).

Auf Seite 2 gibt’s ein live Gig von 2009 im Subversiv in Berlin. Auch eine feine Sache, gut gemischt, macht Spaß! Alles in allem ein super Tape. Ihr bekommt das auch noch bei den beiden Labels (links oben!). Solltet ihr das nicht abspielen können, holts euch digital; ist einfach mega, macht total Spaß!

review: COLUMBUS WAS WRONG – nicht ohio CD

Vom kleinen aber feinen Label „keine drogen in graceland“ habe ich die CD von COLUMBUS WAS WRONG bekommen. Als sie dann die erste Runde dreht war ich schon baff estaunt, wie derbe langweilig Punkrock sein kann. Ist das Punk?

Manchmal darf aber auch ich die CD ein paar Mal laufen lassen. Dem Leben ne Chance geben, haha! Und da scheine ich genau richtig zu liegen, denn in ihrer kleinen Geschichte, den Releaseinfos entnehme ich, das man sich durchs Leben gekämpft hat. Es geht nicht um Verkaufszahlen, sondern um ein Lebenszeichen, dass man nicht nur anderen, sondern auch sich selbst zuruft. Yeah!

Gediegencore nennen die Herren aus Trier das, was sie da musikalisch servieren. Reduzierte Distortion, viel Melodie und viel Melancholie. Eher Singer/Songwriter als Bierdusche und Pogo. Wer meine Reviews hier liest sollte sich auf ne Mischung aus den Schweizern SCHELM und den sanfteren HERR PAULSEN UND DAS ZEITPROBLEM freuen können.

Acht Songs sind auf der CD. Schönes Cover auch!

bandcamp

Kontakt: columbuswaswrong@gmx.de