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fanzine: TRUST #193/06

TRUST 193/06

schon das Cover ist mal wieder eine Schönheit. Vor allem wegen der Rückseite! Auch ein Rücken kann….
Entschuldigt den Flyer (07.12. in der Hackerei in Karlsruhe), ich habe aber meine Adresse anonymisiert, nicht. Endlich wieder Deutschpunk!
Wer sie will, muss mir schreiben, haha.
Apropos:
mit guten Kolumnen gehts los, über die berüchtigten Interviews mit den langen Vorworten (diesmal the FU’s, Matula, Dörtebeker, Toxic Reasons, uvm), super Konzertfotos, alles in s/w, zum Ende mit vielen wichtigen Reviews zu Fanzines und Bücher; natürlich auch Tonträgern.

Jetzt aber ab ans Kiosk!

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video: CLICKCLICKDECKER – läuft es eher daneben

vor jahren habe ich ihn entdeckt… es ist wirklich laaaange her. mit LATTEKOHLERTOR.
das war einer von den turbostaatlern. die war geil, die scheibe.
Da war CLICKCLICKDECKER irgendwie auch ganz cool.
Heute finde ich das sagenhaft poppig und passt genau zum anstrengenden Audiolith Label.
video ganz hübsch zusammengeschnipselt. !!!! spoiler: die im Bild befindlichen texte passen nicht zum gesungenen wort.

Thx fer nothing.

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fanzine?: TITANIC nr. 12 / dez 2018

titanic nr. 12
mal was anderes lesen.
Mein Vadder sagt immer, wenn er die BILD Zeitung liest: „man muss ja wissen, was der Feind macht.“
So siehts aus.
Ich kaufe mir also DAS Satiremagazin Titanic.
Wegen eines Deutschpunkartikels.
Leider ist da nur gequirrlte Kacke rausgekommen.
Alles Fäkal, alles „untenrum“. Haha. Genau so ist Deutschpunk im 21ten Jahrhundert.

Die Witze hauen mich im allgemeinen nicht so vom Höcke.
Außer dem einen Cartoon da: „neues vom nonsensenmann“; der ist lustig.

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review: AMEN 81 – attack of the chemtrails LP

amen81 - attack of the chemtrails

Hui. Nach dem ersten, zweiten und dritten Hören: fetter Hardcore Punk in-your-face. Diese Zeit der Verschwörungstheoretiker und Wutbürger braucht wohl einen doppeldicken Stinkefinger.
Klasse aufgemacht, supergeil das Booklet in Form einer Zeitung.
Die Herren sind schon über 20 Jahre zusammen unterwegs, spielen wenig live (nutzt das Vergnügen, wenn ihr könnt!) und das letzte Album „le grand tour de passe-passe“ auch schon ne Weile her.
Damals noch, im Vergleich mit diesem Album, verkopfter. Oft genug werden sie wegen ihres Tempos als Crustpunker bezeichnet. Und mit diesem Album knallen sie einen Hardcorebrecher nach dem anderen raus. Yeah.
Klare Worte für Vollidioten. Oder gegen 😉 13 Mal Kante gegen rechts!
Einziger Wehrmutstropfen: ich glaube nicht, daß das bei denen ankommt, bei denen es ankommen sollte.

erschienen und erscheint nur bei twisted-chords als LP und Tape.

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buch: BEASTIE BOYS BOOK

beastie boys book
Inzwischen ist es sieben Jahre her, daß die BEASTIE BOYS ihr letztes Album „hot sauce commitee part II“ veröffentlicht haben. Es war ein reines HipHop-Album. Die Single war „make some noise“, die jahrzehnte spätere Fortsetzung von „fight for your right (to party)“ mit dem sie anno 1986 ihren Durchbruch hatten.
Dazu gab es zwei Videos, ein kurzes, wenn man „fight for your right“ zuerst schaut, direkt in die Chronologie passt; ein genialer Schachzug!

In der langen Version – ohnn Worte – übergroßartig…..

Nun also eine Biographie der beiden verbliebenen Beasties: Michael Diamon und Adam Horovitz. Sie haben fast sechs Jahre dafür gebraucht, denn kurz nach der Veröffentlichung ihrer letzten Scheibe verstarb Yauch 2012 an einem Krebsleiden.
Wie auch immer: das Buch strotzt vor Geschichten, Anekdoten und Infos, die man selten über eine Band bekommt.
Über die Arbeit an einzelnen Alben, benutztes Equipment, Herstellung der Videoclips über seltene Livefootage, Cartoons, bis hin zu den Ursprüngen der Band in 1981.
Wer sich durch die 590 Seiten gräbt findet auf jeden Fall jede Menge Musik (könnt sie ja nebenbei auch laufen lassen!).
In einem Interview der ZEIT-Magazin habe ich gelesen, daß noch 78 (!!!) Stunden unveröffentlichtes Material vor sich hin schlummert.
Allerdings: die BEASTIE BOYS sind Geschichte und so wird es auch bleiben.
Seit 1992 folg(t)e ich den Herren, sah sie drei Mal live und trage heute noch ein Shirt der „check your head“ – und freue mich auf den nächsten Release!

Auf der eigens dafür gemachten webseite beastieboysbook könnt ihr euch n link aussuchen, wo ihr es bestellt.

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konzert: FRONT / PHILEAS FOGG @ alte Hackerei KA

phileas fogg @ hackerei
wat schön, derartig tanzbaren beatboxpunkrock zu hören.
schlaue texte, nach vorne gespielt. PHILEAS FOGG aus Ludwigsburg sind nun auch schon ein paar Tage unterwegs und ich hatte endlich mal wieder die Zeit, meinen Arsch nach KA zu bewegen! Außer den Demosongs gab es auch noch ein paar neuere Stücke zu hören. Das Publikum war erlesen und hörte bis zum Ende zu.

Danach die Retro-Granaten von FRONT.
Neues Album am Start „dissonanz und wahnsinn“. Mit den beiden superflotten Nummer der LP gings auch gleich los. „Die Komperatistik von Scheiße“ ist ein herrlich zuckendes Stück wütender 80er-Punk.
FRONT @ alte Hackerei (1)
Ich machte schnell ein schlechtes Foto und zappelte leise vor mich hin.
Später noch eins:
FRONT @ alte hackerei (2)
Abgekämpfter Boden. Abgekämpfte Setlist.

Guckt euch mal die beiden Bands an.

Oder holt euch die nächste Ausgabe der ProvinzPostille.
Kommt im Februar!

Oder die aktuelle Ausgabe des PlasticBomb. Ausführliches Interview mit Sänger Falk Fatal.

Oder hört seinen podcast!

14.12. in Nürnberg anzutreffen!

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fanzine: GERMAN COMPLIMENT #1

german compliment #1
Schön, neue Fanzines m Horizont zu entdecken, anzuschreiben, und wenige Tage später hält man eine Ausgabe in der Hand.
Hier haben sich Maeglin und Cornelius dran gemacht, ein kleines, kurzweiliges Fanzine auf die Beine zu stellen. Das macht echt Spaß zu lesen!
Maeglin macht einen der ganz wenigen (aber, so glaube ich, aktivsten) Videoblogs zum Thema Punk „maeglins blog“ hat 335 Abonennten und macht das schon seit über 6 Jahren. Viele Themen (Szene in und außerhalb Deutschlands, Interviews, Reviews, Liveberichte) werden an- und besprochen. Schaut mal rein! Außerdem aktiv bei bspw AntifaGourmet.
Cornelius ist seineszeichens als Labelchef von keep it a secret. Booking und Label rund um Wiesbaden und den kleinen, feinen Club „le Sabot“
Wer also noch nichts von den beiden gehört haben sollte…. na na na!
Hier also ihr gemeinsames Zine. Vorwort von Willem Antilectual darüber, was denn ein „german compliment“ ist. Über einen etwas anders als erwarteten Festivalbericht. Hin zu Tourbericht und Rezepten (Deutschpunkcocktail)
Alles in allem super gemacht, in Deutsch und Englisch.
Der Inhalt hat Haltung und das rockt!
Wie ihr da rankommt…. hm, keine Ahnung. Noch gibt es nicht im Netzt dazu…. macht ja nix. besucht einfach eine der Shows im Sabot oder in Wiesbaden, dort werdet ihr sicher einen der beiden Macher antreffen.

Da es sich eindeutig um Ausgabe 1 handelt, wird es wohl eine #2 geben!

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fanzine: PLASTIC BOMB #105

plastic bomb #105
Ich lese das Plastic Bomb im Grunde in jeder Ausgabe, gehe immer fleissig zum Bahnhof und hol mir die Neueste!
Habe nur noch nie drüber geschrieben.
Heute tue ich das, weil diese Ausgabe wirklich klasse geworden ist.
Das Cover hat mich erstmal abgeschreckt, da so ne HorrorPunkBand drauf ist „horror vacui“. Ich mags gar nicht. Kein Kaufgrund also.
Jedenfalls, die Band macht sehr punkigen, düsteren Wave. Könnt ihr mal hier reingucken. Eigentlich ganz okay, wers mag!

Diese Ausgabe mag ich aber nicht herausheben wegen der Mucke, der Interviews, die darin besprochen werden. Es sind die Berichte, die mich diesmal echt gefetzt haben.
Zum einen ist es der offensichtlich gut recherchierte und geschriebene Bericht „Geschichten aus der Gruft“ zu den Herren Braunhut und Kauka. Ihreszeichen Herausgeber von Kindercomicheften YPS und Fix & Foxi.
Mir war wirklich nicht bewusst, daß eben jener Rolf Kauka bspw Asterix für Deutschland lizensiert hat und seine eigenen, Naziverbundenen Texte in die Sprechblasen gesetzt hat. Gruselig. Ich habe den Quatsch auch gelesen…..
Dann auch der Artikel „gefühlte Wahrheiten“. Ich finde es super, wie deutlich die Situation in Deutschland gemacht wird, wo Menschen ihren Alltagsrassimus inzwischen mit einigen Nazihonks gemeinsam ausleben können und toleriert werden. Die Lösungsansätze sehe ich ganz klar wie der Autor „…das sich (staatliche) Institutionen ohne wenn und aber antifaschistisch positionieren müssen,…“ Da bin ich sehr froh, daß auf der Schule meines Sohnes „Schule gegen Rassismus“ schon in der Lehranstalt dahingehend gebildet wird. So ist es nämlich am Ende egal, wer sich auf dem Schulhof kloppt. Jeder hat einen Namen 😉

Mit dem „zwinker zwinker“ verabschiede ich mich.
Geht zum Bahnhof und kauft euch mehr schlaue, linke Lektüre.

PS: schade, ohne CD fühle ich mich unbemuckert, haha! Dafür schön, daß ihr wieder die Kleinanzeigen aufgenommen habt. Das ist echt ne Rubrik, die sich im letzten Jahrzehnt komplett verloren hat… warum eigentlich?