Ein Review, von dem ich gedacht hätte, dass er schneller von der Hand geht und fixer hier reingeballert ist.
Nun, Pascow haben etwas wirklich supergeniales gemacht, für mich als alten Tapenerd:
Es gibt alle Releases in einer toll aufgemachten MC-Box.
Jedenfalls ist es eine prima Gelegenheit, mir mal nach und nach die Tapes ins Auto zu legen und unterwegs zu hören.
Ich bin erst wirklich eingestiegen bei der „nächster halt gefließter boden“, weil ich sie damals im Artcanrobert mit Antitainment sah und von beiden Bands echt hart geflasht war.
Anfangs hatten mich Pascow mit ihrer Art Deutschpunk so gar nicht angeholt. Aber wenn man dann einmal auf die MS Pascow zugestiegen ist, dann geht man nur ab und zu mal für eine Exkursion von Bord.
Erschienen in Coop von Kidnap Music (Pascow-Label) und Raccoone Records. Das Ding ist natürlich schon längst ausverkauft und bei Discogs für einen halbwegs schlimmen Preis zu erstehen.
Das Artwork ist bemerkenswert eingängig gemacht, ein Hingucker, Peter Pan, wenn man die Taperücken in der Box betrachtet; natürlich alle Cover im Original vorne drauf.
Naja, vielleicht hauen sie uns die einzelnen Tapes auch noch einzeln um die Ohren. Wenn mich nicht alles täuscht wurden 100 Stück gemacht. Was ja auch schon, bei 7 einzelnen Tapes, ein irrsinniger Aufwand ist (700 Tapes all in all!)
Einzig schade ist, dass ausgerechnet das Demo, was nur auf Kassette erschienen ist, nicht zu den „7“ zählt. Klar, würde nicht zur Zählweise passen.
Die Tapetäter-Szene ist total unterstützenswert, mehr Underground geht nicht. Diese ganze Planung, um das dann am Ende für einen halbwegs erschwinglichen Preis rauszuhauen – mit Tapes macht man wirklich so gar keinen Gewinn.