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review: SCHELM – ein bisschen mehr LP

SCHELM - ein bisschen mehr LP

Die Band aus der Schweiz hat sich schon vor einiger Zeit mit ihrem ersten Split- Release mit “die braunen raketen” hierher verirrt. Dann auch ne kleine Story und ein paar Songs in der Ausgabe #4.
Ein absolutes Muss also, diese Platte mit einigen Umdrehungen zu belohnen.

Sofort merkt man, daß die Herren sich super arrangiert haben. Der Sound ist viel besser. Ihr Zusammenspiel, kleine Zahnräder aus gegeneinanderspielenden, sich ergänzenden Gitarren, einer super Rhythmussekiton, passt harmonisch ineinander. Sehr angenehmes Artwork. Texte als Einleger dabei!
Zwischen Alltagsmelancholie und zwischenmenschlicher Trotzigkeit schwelgend. Sehnsucht. Verträumte Blicke aus dem Fenster.
Die Musik des SCHELMs hat alles, was EmoPostIndiPunk braucht. Vor allem Druck und Attitüde!
Wer hier aktuell auf HERR PAULSEN UND DAS ZEITPROBLEM steht: auschecken.
Aber auch eine gewisse Wehmut an die tollen GRIZOU kommt auf. Bei so einigen Songs blitzt die, ich nehme an nicht bewusst gesetzte, Ähnlichkeit mit dem Gesang Andrès raus. Oder das Songwriting. Cool.
Einzig wird mir die Wehmut, die sich dann in leicht balladesken Songs wiederfindet, ein wenig zu viel auf die ganze Spielzeit. Da mag ich dann doch mehr den Rotz in der Punkmusik 😉
Deswegen Anspieltipp:
Schallalala” (klick = video) und “nein sagt schon sollen wir”

Erschienen bei SPORTKLUB ROTTER DAMM
Live demnächst in der Schweiz:
24.01. Innsbruck
25.01. Linz
26.01. Graz

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