fanzine: PROUD TO BE PUNK #28

proud to be punk #28
Ich hatte das Gefühl, daß mir eine der Ausgabe schon mal durch die Finger ist; habe aber keine Erinnerung mehr daran.
Es fängt schon mal mit einer super Vorwortkolumne an „Deutschstunde“. Herausgeber Jan ist Lehrer. Eine gute Berufswahl für einen Punker.
Es gibt einiges zu lesen auf den 80 Seiten, dieses klassischen A5er Fanzines.
Direkt sympathisch ist mir, dass in Jans „Sound fü den Sommer“-Liste SYNDROME 81 dabei sind. Die sind auch verdammt cool. Anchecken!
Es direkt los mit einem spannenden, ausführlichen Bericht über „Wahrschauer Punk Pakt – 1977-89“. Band s aus Polen, Yugoslavien, Ungarn, Sowjetunion… ihr merkt schon, die meisten Länder existieren heute so nicht mehr. Aber was bis Mitte der 1990er dort an Repression gegenüber der Subkultur seitens des Staates ausgeübt wurde ist in keinster Weise vergleichbar mit der Punkszene der westlichen Staaten. Lesenswert.
Überhaupf strotzt das Heft vor guten Artikeln und Interviews. Das macht wirklich großen Spaß.
WUTANFALL, eine Punkband aus der ehemaligen DDR, erzählen ihre Geschichte. Im ersten Artikel „würend, wütender, WUTANFALL“ geht es um die kurzen drei Jahre, in denen die Band existierte. Auch hier um Repression in Form von Infiltrierung durch die Stasi sogar innerhalb der Band. Daruaf wird im zweiten Artikel „Die Punkband im Visier der Stasi“ nochmal näher eingegangen, was in einem Interview mit Schrammel mündet.
Danach, was logisch ist, „punk in der DDR“, Jan bleibt weiterhin im Ostblock mit einem Bericht über sibierischen Punk in den 1980ern, bevor dann F*CKING ANGRY zu Wort kommen.
Fanzine- und Plattenreviews.
Alles drin.
Wer’s lesen mag kriegts bspw bei fireandflames

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. fanzine seit 2014. Gitarristin bei pADDELNoHNEkANU

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