review: DER TAG DES DÜMMSTEN GESICHTS – s/t

der tag des dümmsten gesichts

Ich mach mir mal den einfachsten Review der Welt:
Das ist toll. Deutschpunk. Klare Kante. Witzig, weltgewandt und wortspielerisch.
Hört das mal an!
Und die Beschreibung könnt ihr hier, wie auch beim Label lesen. Die ist so gut, da gibt es wirklich mal ü-ber-hauptnichts hinzuzufügen!
onbones collective
haben aber/und auch noch ganz doll andere schöne Sachen, auch zum anziehen!

Nach jahrhundertelanger Banderfahrung, mit all der menschlichen, unmenschlichen und musikalischen Enttäuschung die dazu gehört, haben sich 5 junge Menschen gefunden um den Punkrock neu zu erfinden. Nicht mehr, aber ganz sicher auch nicht weniger.
Nach Kay1, Buschido, so nem Typen namens Jesus und Böhmi dem Schmähgesicht bedienen sich heute ganze Genres der modifizierten idiomatischen Wendung, die für die kreativen Köpfe von „Der Tag des dümmsten Gesichts“ namensgebend ist. Nicht verschwiegen werden soll jedoch, dass der Gesichtsausdruck des Sängers während des Spielens stark inspirierend wirkt.

Durch den gemeinsamen Konsum von bewusstseinserweiternden Substanzen können die Bandmitglieder, ihre Kreativität nochmal potenzieren und auf 1000 Jahre Erfahrung zurückblicken. Das schmeckt und hört man! Lediglich der Trommler macht da nicht mit, der ist Sozialarbeiter und darf deswegen keine Drogen spritzen, was ihn ziemlich öde erscheinen lässt.

Fantastische Songs wie „Halt die Fresse (Höcke 1)“ und „Stirb (Höcke 2)“ bringen in wenigen Sekunden die gesamte Rockgeschichte auf den Punkt. Bei dieser Musik bleibt keine Frage offen. Die Antwort lautet: „Wenn du einen Nazi siehst musst du ihn boxen!“

Man sollte mindestens 100€ für ein Konzert ausgeben oder etwaige Differenzbeträge direkt den Mitgliedern zu Gute kommen lassen. Außer dem Sänger können die nämlich alle nix wofür es Geld gibt. Sicherlich die ambitionierteste Band die gerade auf Markt ist.

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. fanzine seit 2014. Gitarristin bei pADDELNoHNEkANU

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