review: GVLLS – s/t EP

GVLLS - s/t EP
Ich überschlag mich ja nicht so häufig.
Was hier aber auf meinem Plattenteller gelandet ist, ist echt ein Knaller.
Post-Wave-Punk, ein bisschen noisig, manchmal sperrig, leicht halliger, düsterer, englischer Gesang und doch gehen die Songs runter wie Öl. Ein erster Release nach vielen Jahren (10 !!) vom großartigen MY RUIN Label, die ja eigentlich mit den famosen DUESENJAEGER ausgesorgt haben, haha!
Ich habe versucht ein wenig zu recherchieren, finde dennoch nicht(s) bis nicht viel über die Band aus Münster & Osnabrück.
Ein Trio, EP kam digital schon Ende 2018, seit März auf Vinyl. Nicht zu verwechseln mit einer gleichnamigen Band aus Australien. Ich habe sie entdeckt auf einem OX-Sampler. Ja! Menachmal kann einfach die verkackte CD-Beilage (oder anderer schöner Sampler, grins) mal einlegen und durchhören. Klar ist da ne Menge Quatsch drauf. Aber manchmal….
Zur Musik von den GVLLS.
Bandcamp nur hier
mit „return of the viper“ gehts gleich mit einem apokalyptischen End-80er Schmerz-in-den-Tinnitus-Ohren Gitarrefriff los. Dazu gesellt sich ein fies untergründiger Bass der sich mit den Trommeln in die Hüften beisst. Ja, das ist tanzbar, denn aufgebrochen wird das durch indieske Schrammelgitarren.
Mega!
Die Hits sind dann, meiner Meinung nach „japanese blood“ und das übergroßartige „distance“.

Zieht euch das rein. Soundtrack für deinen düsteren Sommer. Yeah.

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