review: OH JESSES – EP (CD)

OH JESSES
Weiter gehts mit Deutschpunk.
Ich hab die Demo-CD gegen eine Platte auf einem schönen Konzert in einem kleinen Zirkuszelt in Durmersheim getauscht.
Viel Pogo, Bierdusche und Lärm. War geil.

Die Herren Steffen, Kev und Rico beschreiben OH JESSES selbst als Punk’n’Roll, ich würde sagen: Deutschpunk.
Da gibt es ne Menge Einflüsse, Selbstbeschreibung ist:

Wenn man diese 3 gut aussehenden Gestalten der Natur betrachtet kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich fragen: „OH JESSES! Warum zum Teufel habe ich bisher meine Zeit damit verschwendet anderen Bands zu lauschen, wenn man doch soviel in einem haben kann?“

Es stimmt: die Typen sind Lederjacke, Motörhead-Shirt, Chucks und Cowboyboots, Iro und lange Metalmähne…. so auch die Musik: Ufta-Ufta mit kurzen Wahwah-Solis, Sprechgesang und lustig ernstgemeinte Texte. (bei „duftwasser“ versteht ich immer fruchtwasser…)
Es gibt auch klare Kante in „is nich!“ und nen Saufsong „schorle“ – es geht mal nicht um Bier. Yeah!
Ein wenig unsauber aufgenommen, voll auf die 12 gespielt und immer ein Augenzwinkern. Prost!
Wer sich den Tag mit Dosenbier im Hals und Deutschpunk im Ghettoblastervertreiben möchte ist hier exakt richtig.

Bekommt ihr auf ihrer Seite
oder bei Wiewaldi Tonträger

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. fanzine seit 2014. Gitarristin bei pADDELNoHNEkANU

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