MC: vier – rastatt hardcore

Ich hab die Farewell-Show verpasst. Hach…
Nun hab ich aber das Tape vorliegen und mit Freude immer wieder durchlaufen lassen.
Vier machen nicht da weiter, wo ihre ersten beiden Releases (eines auch bei Krachige Platten) aufgehört haben, nein, es gibt ein paar Nuancen mehr zu hören!

Vier Songs auf dem Vier Tape. Hehe.
Man merkt schnell die Weiterentwicklung, den guten Mix aus diversen Genre. Teilweise erinnere ich ich sofort an die ersten Screamo-Bands, Mitte der 90er eher Emo-Hardcore, oder als wären Vier des fiese, böse Zwilling von Lypurá, die gegen Vier eher Sonnenschein-Screamo machen.
Vier ist düster, dreckig, lauf und irgendwie nicht hörbar. Und ich meine das nicht im Sinne von nicht ANhörbar!
Verzweifelt, düster, beginnt „the blood i shed“. Hart und simpel, fast schon Prügel-Hardcore.
Ihre Hits hauen sie aber im eher punkigen Genre raus. „silhouettes“ ist total geil!

In 8 1/2 Minuten hauen sie vier klasse Songs raus.
Ich like die Band hart. Hoffentlich nicht „possibly their last“.

Dadurch das die Drums nicht richtig fett gemischt sind, der Bass präsent, dennoch weiter weg, die Gitarre minimalistisch und der verhallte, gekreischte Gesang: da bleibt am Ende eine spürbare Atmosphäre. Das ist echt spannend!

50 Tapes, diy. Get it on Bandcamp:

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. Chef-Redakteur bei ProvinzPostille (Fanzine, Online-Mag) seit 2014 Gitarrist*in bei pADDELNoHNEkANU (Punkband) seit 2002 CEO bei Krachige Platten (Label) seit ewig Redakteur bei Vinyl-Keks (Online-Mag) seit 2019 "Irgendwas mit Medien" bei Lautstarke Filme (Videoclips) seit ewig Labertasche bei Plattenschau Podcast seit 2023

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