review: REVERANCE to FUGAZI the blog that celebrates itself

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FUGAZI. Wer hat sie nicht gehört, der in den 1990ern groß geworden ist. Wer hat sie nicht bewundernd und verwundert angeschaut, als sie eines ihrer wenigen Deutschlandkonzerte gespielt haben. Emotionen, Krach, Singalongs, Saallicht an.
Dann kam, nach dem Ende der Band, letztes Jahr eine neue Scheibe raus mit Demotracks der ältesten Songs. Wen es juckt, wird begeistert sein ob der Veränderungen, die nach den Demos noch an den Songs (waiting room oder merchandise) vorgenommen wurden. Ein toller Einblick.
Nungut. Ich las also den Bandnamen und man darf ja heute ganz unverbindlich Musik hören. Ich stieß auf diesen FUGAZI Tribute und erwartete Nichts. Nichts oder Katastrophe. Ich kann Tributealben nämlich gar nicht leiden. Außerdem ist FUGAZI wohl eine der bestdokumentiertesten Bands im Punkbereich, die wo gibt. Fotografen machten Fotos, die wohl jeder schon mal irgendwie, irgendwo, irgendwann gesehen hat. Ein tolles Buch gibt es beispielsweise von Glen E. Friedman https://www.amazon.de/Keep-Your-Eyes-Open-Photographs/dp/0964191687/ref=sr_1_12?ie=UTF8&qid=1468315277&sr=8-12&keywords=fugazi
Auch haben die Herren ein immenses Onlinearchiv an Liveaufnahmen.
Dann kam letztes Jahr eine LP raus mit Demoversionen der ersten EP und der „Margin Walker“. Auch nice. Andere Versionen von SOngs zu hören, die sich eingebrannt haben. Festzustellen, an welchen Ecken es hakte, zu Zeiten des Demos. Wie schnell oder langsam….
Was kann da also noch kommen?
Als erstes ‚waiting room‘. In einer, wie ich finde, sehr langsamen wie auch sympathischen Version von SOFT WOUNDS. Langsamer habe ich das gute Stück noch nicht gehört. Ich kenne noch eine Version von den LongBeachDubAllstars. Wobei mir da auffällt, daß es schon geiler ist, wenn die Band den Coversong zu ihrem eigenen macht. Gar nicht erst versucht ihn haargenau nachzuspielen, geschweige denn, nur das Riff zu nehmen und den Taxt zu verändern. Wie die LBDA, die auf diesem Sampler ncht drauf sind. Hier gibts Bands aus Südamerika zu hören. By the way: der Blog ist auch ein Label, was in Brasilien seine Runden dreht. Es ist ziemlich was los auf dem Blog. Wer Spanisch kann, ist klar im Vorteil.
Ich fange an zu schwafeln. Um das hier nun abzukürzen, denn die ein oder andere Songvariante ist voll Kacke, verrate ich euch meine Favorits und ihr hört mal rein und sagt mir eure:
SUNSHINE AND THE RAIN – merchandise (discowave)
REI CLONE – smallpox champion (noise)
HARPS – blueprint (doom)
COACHES – suggestion (indi.emo.wasimmer)
PETAL HEAD – arpeggiator
Und jetzt mal schnell zu bandcamp das Teil geladen und AUFDREHEN!

PS: the blog that celebrates itself

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. fanzine seit 2014. Gitarristin bei pADDELNoHNEkANU

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