review: PISSE – s/t LP

Meine Lieblingsband, die vermutlich einen feuchten Kehricht drum gibt, reviewt zu werden. Vor allem von mir! Nachdem ich nun letztes Jahr auf unfassbare drei (!!!) Releases kam, die ich mir von meinem Taschengeld kaufen konnte (zB die Split 10inch), kommt 2020 also noch ne ganze LP hinterhergeschoben.

Los gehts mit „die fetten Kindern“ und die Richtung bleibt erhalten: wütendende Endzeithits reihen sich zehn Mal aneinander. Pendelnd zwischen SynthPunk-Hymnen, windschiefen Genremixen und Pogo-Deutschpunk, alles wild tanzbar, gehört eigentlich in fiese, kleine Keller ausgebrannter Innenstädte. Mit Kids die rumlaufen wie nach den 2000ern geboren, angezogen wie Studenten in den 90er, sehen nur aus wie aus den 80ern. Das ist wohl Punk, das raffst du nie.

Nach knappen 19 Minuten ist der spooky „holt mich bitte schnell aus dieser musikalischen Irrenanstalt“ Apokalypse-Soundtrack vorbei. Aber super CO2-Bilanz.

Danke PISSE.

 

 

 

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. fanzine seit 2014. Gitarristin bei pADDELNoHNEkANU

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