MC: laer – kreuzworträtselsuperlauf

Von Keine Drogen in Graceland Records (einer der längsten Labelnamen, die ich so kenne) kommt ein neues Release:

Lear.
5 Songs sind drauf. ist ein Demo. Und sie machen uncool punk. Was immer das sein mag.
Die Selbstbeschreibung endet so „wenn du die 5 Stücke gehört hast, die Welt danach immer noch dieselbe aber für einen kleinen Moment etwas schlechter zu ertragen“.
Oha.
Los geht’s mit emotionalem Punk, Textstruktur und Aufbau der Songs zielen auf ein destilliertes Ende ab, in dem man dann auf den Punkt kommt; ohne drei Mal denselben Refrain zu bringen.
Es gibt melodische, wie auch krachigere Songs „Berg“ und „anders soll es sein“.
„Kreuzworträtselsuperlauf“ ist melodisch melancholisch.
Und irgendwie erinnert mich was an die Band Außer ich. Ob es nun das Label ist oder auch ein wenig dieses gegen-Hörgewohnheiten-spielen? Das ist das coole an Punk, das mag ich.
Ich finde das Tape ganz gut; uncool ist es jedenfalls nicht.
Dennis, Björn und Philipp sind Lear.

Kein Shop, keine Adresse, nix bei Bandcamp, außer Musik.
Nun, um die geht es ja:

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. Chef-Redakteur bei ProvinzPostille (Fanzine, Online-Mag) seit 2014 Gitarrist*in bei pADDELNoHNEkANU (Punkband) seit 2002 CEO bei Krachige Platten (Label) seit ewig Redakteur bei Vinyl-Keks (Online-Mag) seit 2019 "Irgendwas mit Medien" bei Lautstarke Filme (Videoclips) seit ewig Labertasche bei Plattenschau Podcast seit 2023

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