Schuetter haben ein Demo raus auf dem, außer eine Legobauanleitung, auch 9 Songs enthalten sind. Schuetter haben ihren Namen nicht weil oder wegen dieser Bauanleitung, hat auch, glücklicherweise, nichts mit Menschen mit schütterem Haar zu tun; nach diesem flachen Wortspiel nun zurück zum Tape.
Erschütternd? Ausschütten?
Ich lass es.
Die Band soll das aufklären, sobald sich da mal eine Gelegenheit ergeben sollte.
Schuetter machen eher emotionalen Deutschpunk. Herr Paulsen und das Zeitproblem waren eine der wenigen Vertreter*innen dieses kleinen Subgenres Emo-Punk. Allerdings, das muss ich gleich loswerden, fällt mir der stumpfe Drumbeat, der sich sehr repetitiv durch alle Songs zieht, nach drei Songs aus den Ohren.
Duesenjaeger machen das so ähnlich und auch bei Schuetter gibt es Parts und vor allem den Gesang, die den Beat ab und an vergessen machen. Es klingt ab und an Peppone oder Panikraum an, das ist sehr schön!
„förderpunks fuck off“ hat mein vollstes Verständnis und Sympathie!
Wenn du in einer Punkband spielst, kannst du nicht beim Staat Geld fordern für deine Punkmusik.
Anspieltipp ist „kleinscheiß reitet rein“ – die Basslinie am Anfang ist total Bombe, der Refrain ist ein emotionales Kleinod!
Die Songs sind nicht nach dem Baukastenprinzip, mich lässt dieses Cover nicht los.
Es ist wirklich simpel und cool gemacht.
Tape erschienen bei Black Cat Tapes und Raccoone Records.