review: KAPTAIN KAIZEN – einatmen, ausatmen CD

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Da läuft diese Scheibe nun schon seit Wochen bei mir rauf und runter, 2 Tracks sind auf dem aktuellen Sampler der Ausgabe 4 – und plötzlich tritt Schweiß auf meine Stirn. Habe was vergessen: den Review!
Hier also nun endlich einige wohlfeile Worte:
KAPTAIN KAIZEN, eine Punkband die ausm Südewesten kommen. Die Gitarren sind tief in die NDW-Plattensammlung des Vaters gefallen, das Schlagzeug treibt sie flott nach vorne, der Gesang mehr ein weiteres Instrument, den schrägen Tönen noch eine Synkope hinzuzufügen. Die Texte tiefgründig doch nicht oberschlau. Es geht ums Leben, es geht um Menschen, es geht um den Irrsinn zwischen 2 schiefen Harmonien.
Bevor ich mich nun überschlage vor Freude, schlage ich noch zwei Mal in die Hände!
Wieso hat das niemand auf Platte rausgebracht?
Die ersten Songs treiben noch mehr, doch nicht alles ist windschief auf dieser tollen Platte! Ich höre da in Momenten auch mal das Indigenäsel von SPORTFREUNDE STILLER oder die Sehnsucht von TURBOSTAAT. Einige Wechselgitarreneinsätze erinnern mich an NICHTS. Ich werde mal nicht 30 Minuten angepisst angeschrieen, wie das einige Bands gerade bevorzugt machen. Das ist toll!
Viel Abwechslung. Wenig Verzerrung. Lo-Fi Indi Schrubbel Punk.
Unbedingt anchecken!

Autor: felixfrantic

post-deutschpunker. fanzine seit 2014. Gitarristin bei pADDELNoHNEkANU

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