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fanzine: maed maem #4

Ein Schnelles zu Maed Maem, denn hier liegt ohnehin in der Kürze der Spaß an der Sache. 24 Seiten, vier Topics Proper. (Emopoppunk aus Brooklyn, New York), Dives, Ganser und Riot Spears.
Das Interview mit Proper. ist sehr knackig gehalten und hat eine ziemlich coole Art, den doch recht klassischen Kontext „Interview“ grafisch neu zu verpacken. Die Band aus Brookly erzählt in ihrer Musik wie auch im Interview über ihre Erfahrungen als PoC, bzw. auch in dessen Kontext als Homosekueller in der Punkszene. Das alles sehr offen, direkt und ehrlich. Ganz Klasse.
Die Dives aus Österreich sind etwas länger „im Gespräch“. Eine Band, die sogar mit einem Videospiel aufwarten können. Das ist wirklich eine abgefahrene Idee. Ich bin leider so gar nicht der Videospieler, möglicherweise gibt es Menschen, die dem Zocken aber nicht abgeneigt sind 😉
Ganser, Postpunk aus Chicago, werden dann wieder sehr kurz besprochen, grafisch wieder sehr aufgeräumt und doch sehr anders.
Zwischen den Interviews immer wieder klare Grafiken wie die „Lady of Rudeness“ oder „our Lady of Mädness“.
Riot Spears machen den Abschluss der Ausgabe 1, Angry Pop / Punk aus Berlin. Sie sprechen über ihren Bandnamen, über Feminismus und Fremdwahrnehmung der Frauen.
Ich verrate wieder nicht zu viel. Empfinde alles als superlesenswert und freue mich, wenn ich hiermit Neugierde und einen Kontakt schaffen kann.
Das Zine, sorry, dass ich auf sowas nicht wirklich achte, kostet so um die 8€ mit Porto, was recht viel ist, dafür bekommt man aber auch eine wirklich gut gemacht Arbeit in die Hände. Texte und Artwork sind von Sina. Erschienen (Herbst 2021) beim Konglomerat Kollektiv (von ihnen hatte ich schon einiges an toller Musik im Review!)

Ich möchte euch den Eingangstext, die Motivation des Zines, nicht vorenthalten: „Dieses Zine schafft neue Räume für weibliche, non-cisgender, non-binäre und queere Punx. Es schließt niemanden aus, sondern ändert lediglich den Fokus.“
Deshalb, respektive gerade deswegen, freue ich mich auf neuen Input!

Was zum Reinhören gibt es von Ganser. Eine Remix EP, die online in den Zeiten der Pandemie entstanden ist und um/über die Sorgen und Ängste der Mitglieder*innen. Alle anderen Bands gibt es natürlich in eurem Mailorder oder bei Bandcamp.

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