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LP: dead years – dead years

Eine melodisch melancholischer Mischung aus Punkrock und ner ordentlichen Portion Garage-Rock auf Vinyl. Supercool ist der abwechselnde Frau/Mann-Gesang. Die Top-Chöre unterschreiben dann noch jede einzelne Zeile. In guten Momenten erinnern mich Dead Years an die leider verblichenen Schweizer von Deadverse; klar, es gibt Unterschiede!
Es ist nur eine Erinnerung, aber ich erinnere mich gerne an der Deadverse! Das Trio hat auf jeden Fall auf dem Foto im in Inlay das richtige T-Shirt an: Wipers! Jedenfalls machen sie mit den 11 Songs die sich auf ihrem selbstbetitelten Debut befinden überhaupt nichts falsch. My Ruin und Dirt Cult Records haben das in Coop raus. Mal wieder schon ne Weile.
Ist halt doch auch mal so, dass eine Platte bei mir Dauerrotation laufen kann, ich darüber dann nachdenke, denn ich habe die Platte bestellt, ob ich was schreiben soll, nun also der Entschluß: ja.

Dead Years haben halt diesen hart nach vorne gespielten Bass und Drums. Die Gitarren klirren nicht ganz so, wie bei den erwähnten Schweizern. Dafür klare, lange Melodiebögen auf der Gitarre. Außergewöhnliches Songwriting, es wird gemacht, was gut ist. Drei von vier Songs des Demos aus 2019 haben es auf die Platte geschafft, das heißt doch irgendwas, oder? Zwinker!
Bei „creation in decay“ wagen sie sich an 5 1/2 Minuten! Sie spielen es sicher live und werden immer leiser, um dann nochmal Gas zu geben!
Absoluter Wahnsinn und Anspieltipp ist „breath of clarity“.
Band ist/war gerade auf Tour. Mehr Frankreich, aber Leute, die kommen sicher nochmal, wenn das nicht steil geht, dann weiß ich auch nicht.

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