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MC: kess – demo

Und weil es so geil ist, euch im Mai von meinen Silvester-Abend Erlebnissen zu erzählen, hier also ein weiteres Tape, welches ich mir durchgezogen habe.

Kess bringen dreckigen Post-Punk. Das beginnt ganz spannend, der Basse klingt fett, Drums im Achtel nach vorn.
Klingt ein wenig nach Die Arbeit. Repetitive Lyrics, mehr gerufen als gesprochen, bisschen windschiefe Gitarrenmelodie drüber. Fertig ist der Release. Eine Prise Joy Division dazu.
Irgendwie gefällt mir das schon. Fühle mich nach 1979 versetzt. Der Sound ist schon sehr authentisch.
Vielleicht kommt nach dem Demo noch ein Schippchen drauf, ist ein guter Start!
Kess, erschienen via Monofil.

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MC: marter – brandschutzzone

Da habe ich an Silvester ordentlich Musik geballert.

Hier noch ein Release von den Tapes, die ich am 22.12., dem Weihnachtsevent im Artcanrobert, mitgenommen habe.

Ein recyceltes Tape aus der Sammlung von Opi und Monofil hat New-Wave-Electro-Mucke draufgeknallt. Neun Songs auf einer 90 Minuten Kassette.
Bisschen düsterer, Pattern, Gesummsel und Gebrummsel im Hintergrund. Marter. (leider kein weiterer Link vorhanden)
Sehr verhallter Gesang. Ist gut aufgenommen, cacht mich aber gar nicht. Dada-Chants, wie die Selbstbeschreibung lautet. Aus den tiefen eines Kerker (Ähnlichkeiten mit einem andern besprochenen Release hier?) im Schwarzwald.

 

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MC: kerker – demo 2021

Ein Wust von Bands, die exakt diesen Namen haben. Kerker.
Auch ein Vor-Silvesterabend-Release, den ich mir angehört habe,auf dem Weg zur Party des Jahres.

Ich hatte ein paar Tapes mitgenommen auf einem Konzert im Artcanrobert. Diese habe ich am Stück durchgehört.
Bei Kerker lässt jemand ganz ordentlich seine Wut aus. den Song “dauerschleifenpunk” bekommt man, nach einem kurzen Intro, als “cis-dudes” geradewegs nochmal kredenzt, hier mit anderem Text.
Stakkato-Rhythmus, Drumcomputer. Grundsätzlich nicht schlecht, da Punk mir ja irgendwie nah ist. Ein Farbtupf Punk auf EBM gekippt. Gesang eines räudigen Hundes.
Letzter Song ist ein Coversong “gay edge” – Minor Threat.
Süßes Cover, bunt und paar Blumen. Ein bisschen Erpresserbrief-Look.
Zum Abschluß gibt es einen Patern mit Geräusch, bis die Kassette voll ist.

Erschienen bei Monofil. Kassette ist aus irgendeinem Karton gezogen und neu bespielt. Upcycling sozusagen, mache ich ja auch bei Krachige Platten. Vielleicht waren davor Sonntagspredigten drauf, dann ist der Wechsel doch jetzt ganz schön.