LP: body maintenance – far from here

Eine schnelle Review für die wunderbare Body Maintenance „far from here“.
Neulich waren sie in der Alten Hackerei zu Gast (18.02.) und haben mit einer gänzlich nervigen Synth-Wave-Band mit dem tollen Namen Desinteresse gespielt.
Body Maintenance haben so ultrapünktlich angefangen, dass ich die ersten vier Songs ganz sicher verpasst habe. Im Anschluß ein schneller Schnack mit Gitarrist und Sänger Riley Stafford am Merch und diese aktuelle Scheibe eingesackt!
Ich bin ja sehr neugierig darauf, wie Bands sich weiterentwickeln. Und Body Maintenance haben acht neue Songs auf dieser LP, die sehr viel druck- und schwungvoller rüberkommen. Etwas mehr Biss im Songwriting und den Gitarren.
Auch wenn die Band aus Melbourne kommen, habe sie schon einen sehr klaren, britischen New-Wave-Einschlag und so Manches erinnert an The Cure. Sie bleiben insgesamt aber rauher als ihre Vorbilder. Body Maintenance spielen sehr gekonnt mit schönen Melodien, die nicht zu bittersweet werden, die da sind und zugehöriges Beiwerk im Songwriting sind und nicht „da muss jetzt ein Solo hin, dann spielen wir auch eins“.

Läuft richtig richtig gut durch. Artwork von Matt Morgantini. Erschienen via Drunken Sailor Records.

 

Zum Abschluß:
meine Plattensammlung ist beträchtlich angewachsen.
Durch Zukäufe, Neuerwerb oder die vielen Reviews, die ich hier mit Freude schreiben darf.
Ich habe alle Releases mal bei Discogs eingestellt, die nicht bleiben wollen und versuche die Labels nicht zu unterbieten! Würde mich sehr freuen, wenn die ein oder andere Scheibe/MC  einen neuen Besitzer*in finden würde.

LP: body maintenance – beside you

Bereits im April ’23 erschienen ist das Album „beside you“ von Body Maintenance, einer australischen New-Wave-Combo, die ich in Karlsruhe auf ihrer Eruopatournee sehen habe dürfen (mehr dazu in Ausgabe 11). Der Auftritt hat mich schon schwer begeistert, denn die Band ist so wie Wave-Bands seien müssen: laut, aber als Menschen ganz leise.
Body Maintenance sind mit Synthie und zwei Gitarren ausgestatteter New-Wave aus Australien. Viel Hall und ein ordentlicher Hauch von The Cure weht da über den Gesamtsound. Vermutlich läuft es mir so gut rein, weil die Band etwas Tempo hat, nicht zu reduziert ist. Mich irgendwie an Songs und Stimmung von alten Die Ärzte Scheiben oder auch aktueller Syndrome 81 erinnert. Halt nur viiiieeel mehr New-Wave.
12″ LP out on Drunken Sailor Records dort gibt es noch ein paar Copies, bei BC ausverkauft.
CS out on Unwound Records