fanzine: loser youth – 15 jahre

Zufällig bekomme ich das mit und lasse mir da sehr gerne postalisch zuschicken. Wie cool. Ich liiiiebe Jubiläen!

Tommy schickte mir das also.
Zuerst dachte ich, als ich es dann endlich zwischen meinen gierigen Fanzinerhänden rieb „wer liest n sowas eigentlich nochmal. alte Interviews, die man schon mal gelesen hat. und so n Zeug.“
Gute Frage, ob ich sie beantworten kann?
Kleine Notizen zu den einzelnen Releases.
Am witzigsten ist da schon die Geschichte um die 7inch „zwei mal halber hahn“. Es war tatsächlich recht schwer zu bekommen.
Heute verstehe ich warum: versehentlich haben die Loser Youth die ungemasterten Files ins Presswerk geschickt haben.
Was bei dem flotten Garage-Punk, den sie spielen eigentlich so gar nicht ins Gewicht fällt. Hörbar, meine ich. Die Mischung funktioniert(e) für mich.

Ein wenig scheint es die Brot-Fanzine-Gedenk-Grafik zu sein, die für dieses Zine nochmal zur Anwendung kam.
Schade, dass es das nicht mehr gibt, das war doch immer ganz amüsant zu lesen.
Ein aktuelles Interview mit Raffa von Alarmstufe Gerd, der inzwischen bei Streckmittel spielt (Platte hier im Review) – am Ende hängt ja dann doch alles zusammen. Denn die Loser Youth hat sich nach einem Song von Alarmstufe Gerd benannt.
Raffa spielte übrigens auch bei Los Gringos, einer Punk-Surf-Band. Voll gute Scheiben!
Es gibt so einiges an Sidefacts zu erfahren, zusammengerechnete Tourkilometer, Flyer/Artwork, Fotos und ein Kreuzworträtsel. Für die, die das Heft auch wirklich ganz gelesen haben, dort könnt ihr euch nochmal ein paar Punkte abholen!
Meldet euch via Facebook, so hab ichs gemacht. Geht auch bestimmt irgendwie anders.

Fazit:
Ich werd in eine Platte von ihnen stecken und wenn ich die dann in viiiielen Jahren wieder raushole, um sie zu hören, dann freue ich mich, wenn ich das nochmal so angucken und lesen kann.