fanzine: plastic bomb #134

Wenn ihr das lest, bin ich schon ein paar Tage wieder zurück aus meinen Ferien und fütter den Äther wieder mit Buchstaben, belebe diesen Blog.
Ich habe die Haustür aufgemacht und eine Ladung Magazine lag in der Post. Druckfrisch, sagt man.
Unter anderem auch das Plastic Bomb, dass ich an dieser Stelle mal wieder erwähnen möchte, weil es mir, ich nehme das vorweg, direkt Spaß gemacht hat, es zu lesen!

Zuerst lese ich tatsächlich mal das Vorwort von Ronja und Ronny, da ich online schon gesehen hatte, dass sie ihr Gen Y Doku-Projekt abgeschlossen haben.
Und je mehr ich lese, ich bin ja aus dem Filmgeschäft (schneide ja auch selbst die Clips meiner Band und auch mal von anderen Bands), desto mehr kann ich jedem Wort darin einfach mal beipflichten! Ja, es ist ein waaaahhhnsinn, den man sich mit einer Doku antut!
Mit Flo Opitz (Dokumentarfilmer) hatte ich mich ja in Ausgabe 11 unterhalten, auch der kann das bestätigen!
Man gibt erstmal unheimlich viele Stunden da rein. Sei es Recherche, Interviews, Vorbereitungen, oder am Ende erstmal sein ganzen Geld, weil man an die Sache, die man da machen will, felsenfest glauben „muß“. Sonst klappt’s nicht.
Mein alltertiefsten Respekt haben sie dafür, egal wie die Doku geworden ist, zwinker. Erstmal herzlich beglückwüscht zur erfolgreichen Beendigung dieses Mammut-Projekts!

Dann bin ich auf das Thema KI und Plattencover gestoßen. Und als ich dann von Punks’n’Banters den Beitrag entdeckte, entschloß ich mich, einen neuen Beitrag dazu in meinem Blog aufzumachen.
Wenn fertig, dann poste ich ihn natürlich.
Erstmal der Link zu FB.
Zurück zum Plastic Bomb, ihr merkt, das Thema ist auch bei mir angekommen und beschäftigt mich, in dem sich Ronja mit einigen Bands auseinandergesetzt hat, die KI für die Artwork-Gestaltung genutzt haben. Nun sucht sie nach Pro- und Contra-Argumenten, die aus dem vorhandenen Material entstanden sind. Ebenso hat sie die Bands direkt auch gefragt, wie die Bands KI in der Musik nutzen.

Bei dem Thema bin ich also erstmal hängengeblieben. Ronja hat da schon genügend Punkte, Aspekte zusammengetragen, um sich „ein Bild“ zu machen.
Also ich fand die beiden Themen absolut spannend und anregend. Danke.

Die Rezi zu „tanz auf dem vulkan“ fand ich absolut zutreffend. Und finde es selbst ein tolles Buch, meine Rezi kommt noch!
Berlin 2.0 wiedermal in einem Heft im Interview, sie werden echt ganz schön durchgereicht. Interview inhaltlich ein wenig anders als bspw im Trust, das war gut so!
Briefbombe – saucool!
Bericht „punx with depression“ von Brösel, bin ich gespannt drauf, den les ich noch. Arrested Denial, die Platte hat mir gar nicht gefallen, so habe ich das Inti übersprungen.

Wo sind den die 21st Century Punks hin? Schade, aber gibt es wirklich so wenige junge Menschen 😉
Durchweg gute Nummer, die #134!

Ihr bekommt das Heft natürlich einzeln oder im Abo im Shop.

fanzine: ostsaarzorn #5 – punk global

Das Ostsaarzorn #5 ist die Ausgabe „punk global“ vom Sommer 2024, das ist schon ein paar Tage her. Aber zum einen: was soll ich drüber schreiben, wenn ich es nicht gelesen habe? Zum andern: warum sollte ich das schnell lesen?
Ey, das ist voll der Wälzer!
Ich wollte mal dieses Fachjournal für Punk (wie sie das selbst bezeichnen), welches 216 Seiten hat, also wirklich mal was gelesen haben. Nicht nur „so tun als ob“.

Erstmal blätter ich so durch, Reviews bisschen checken, ob die ähnliches hören, wie ich, bisschen schnüffeln, was mich so reizen könnte.
Australien-Special. Und irgendwie blieb der erste Eindruck „viel Oi“ hängen.
War aber sofort überrascht und freudig am schmökern, als ich die Artikel über Südafrika entdeckte, da ich just von dort kam. Ich war im Mai letzten Jahren ein paar Wochen dort unten und hab mir n büschn was angeschaut. Kein Punk. Aber schon auch nen Plattenladen
Jedenfalls: man stolpert über NATIONAL WAKE. Eine Band mit zwei Schwarzen und zwei Weißen Musikern. Das war damals ziemlich krass, denn die Apartheid war allgegenwärtig. Ein Interview-Bericht mit Ivan Kadey, Gitarre, Vocals. Sehr lesenswert!
Weiter gibt es ein paar Anekdoten von einem Fotografen namens Bamboo und seine Erlebnisse mit den Sex Pistols.

Eine ausgiebige Lesetour durch diverse AZ’s für die Ausgabe #4 zum Thema „jewishness“. Sehr cool auch.
Was soll ich sagen. Kauft euch das.
Auch nach einem halben Jahr habe ich es noch nicht ganz gelesen. Ich hoffe, es ist noch etwas Zeit bis Ausgabe #6!

Zu bekommen via Insta (link oben) oder Mail. Kostet 6€, glaub ich.

fanzine: trust #229

Kurz & knackig der Ausgabe #229 vom Dezember / Januar 24/25 – fuck, schon wieder ein Jahr um.

Trust. Langjähriger Abokunde, bin ich.
Diesmal bringt mich das fast unlesbare Coverartwork ein wenig aus der Ruhe, als ich das Heft aus dem Briefkasten ziehe. Beim Durchblättern entdecke ich dann ein Interview mit Rosi von Myruin und bin überrascht, aber der Adressaufkleber verdeckt dieses kleine Detail auf dem Cover.
Müsst ihr eigentlich dieses Heft immer mit diesem Adressaufkleber verunstalten?

Von hinten nach vorne bin ich es durchgegangen, habe nämlich ein Belegexemplar bekommen, da ein Review von der ProvinzPostille nun drin ist. Yeah!
Die #11 wurde besprochen, herzlichen Dank.

Ich habe diesmal wieder seeeeehr viele Reviews gefunden von Sachen, die auch bei mir über den Plattenteller gegangen sind. Das unterscheidet die Musikauswahl klar vom OX. Da habe ich in der aktuellen Ausgabe so gut wie nicht gefunden.
Das Trust und ich sind aber im Geiste Freunde und das freut mich. Zumindest kann ich dann immer mal lesen, was die Kollegen dazu meinen, und ob sie verschiedene Sachen genauso hören, empfinden und beschreiben, wie ich.

Das Spanien-Special Teil 2 ist echt super, mir fiel da auf, dass ich die Ausgabe vorher gar nicht gelesen habe… wo habe ich die denn hingelegt?
Jedenfalls super geschrieben.
Ich finde es klasse, dass das Trust unaufgeregt bei seinen 4- 5 Interviews / Berichten pro Heft bleibt. Straight einen Stapel Reviews raushaut, die mich oft anspricht. Alles richtig gemacht.

Und viel mehr lese ich auch nicht, sonst schiebe ich diesen Review wieder endlos vor mich hin und am Ende habe ich die #230 in der Hand und es ist zu spät.

fanzine: mind the gap #26

Was wäre eine Mind the Gap-Ausgabe ohne Dirk Jora (Ex-Slime)?
Die Nummer 26 scheint nicht so regelmäßig erschienen zu sein, oder mit einer Pause, denn sie feiern dieses Jahr tatsächlich schon den 30ten Geburtstag.
Es gibt ein paar Dinge, die zu den letzten Ausgaben sehr gleich geblieben ist, allerdings fällt mir dieses Mal echt auf, wie übersichtlich und kreativ das gestaltet ist. Das hat Markus Magenbitter gemacht.

In den Reviews finde ich einiges, was sich mal deckt mit dem, was ich so höre. Das ist echt selten so. Also die Reviews in Fanzines zeigen mir immer so ein bisschen, ob das Heft mir Neuigkeiten bringt oder eines ist, dass die selben Interviews mit den selben Bands wie das bspw OX hat.
Es ist ein Fanzine. Von Menschen die ziemlich genau drei Bands hart abfeiern (klar, vielleicht auch vier) Slime, ..but alive und Jaya the Cat. Hehe.
Die Fotos mit den Interviewten ähneln sich auch immer sehr.

Sehr schöne Idee mit den beiden Betreiber*innen des Monkeys Club und des Molotow zu sprechen und das nebeneinander zu stellen!
Nett ist das Interview mit Anette Benjamin von Hans-a-Plast und Die Benjamins. Sehr cool wiederum das Interview mit dem Nazi-Aussteiger Axel Reitz, der auch einen Youtube-Kanal betreibt.

Für diesmal echt richtig Damune hoch, hat mir mehr als auf ein paar Seiten gut gefallen und richtig Spaß gemacht, zu lesen.
gibt es hier zu kaufen.

fanzine: OX #174 & 175

Es ist einfach mal wieder ein random Review einer Ausgabe des Fachmagzins für Spartenmusik.
Kommt ja alle zwei Monate raus, das OX, so schnell schreibe ich gar keine Reviews…. Und da fällt mir auch schon auf, was mein Fehler ist: die #175 hab ich auch reviewt. Also in meinen Notizen. Da hatte ich mir wohl viel vorgenommen und wollte gerade zur #174 Juni/Juli etwas tippen.
Ein paar letzte Worte dazu:

6,90€ kostet das gute Teil inzwischen im Handel. 36ter Jahrgang. Hat Akne Kid Joe auf dem Titel und hat mit das längste Interview, dass ich jemals gesehen und gelesen habe. Leider hätte man das sehr gerne kürzen können. Ehrlich: ich finde die Band halbwegs öde. Sie haben mit „zwei akkorde deutschpunk für ein leben ohne deutschland“ mein herz getroffen, wie auch irgendwann mal Team Scheiße mit einem Song – aber das wars dann auch. Seitdem wiederholen sie irgendwas. Oder der Sound, auch egal, ist ja kein Review für die Band.
Nur Fat Mike von NOFX hatte wohl schon mehr und längere Interviews. Und mehr Titelbilder.

Cooles Interview mit Oiro, bzw hier Jonny Bauer, und da kann JEDES Interview mit ihm einfach mal länger sein. Die Unterhaltung mit Alex Pascow über seinen Hörsturz und Tinnitus (ich hab da auch einen….) ist sehr informativ. Über Germ Attack habe ich mich amüsiert, die Band hatte unser damaliger Drummer von Hünersüppchen wahnsinnig gerne gehört – aber er hatte auch nur die eine CD.

#175 August / September
Krass wie zwiegespalten ich manchmal bin, wenn ich das lese, oder was ich alles davon nie lesen werde, weil mir gar nicht so langweilig sein kann, alle Kolumnen durchzuackern. Dennoch ist die Fülle an Buchstaben gerechtfertigt.
Ohne, dass das OX den Fokus weggewendet hätten, die nicht Punkkompatibel sind, nein, sie bleiben dran.
Diese Ausgabe könnte aber nicht uninteressanter sein. Diesmal ist wirklich kaum eine Band drin, die scheinbar in meinem Kosmos unterwegs sind. Oder noch Lichtjahre entfernt.
Wenn ich querlese, stelle ich aber fest, dass sich halt unendlich viele Fragen wiederholen, per Mail gestellt wurden und technisch beantwortet. Das lebt nicht. Aber klar, so ist das in Fachmagazinen.
Make War und Spiritual … (hab ich vergessen) sind sehr gute Beispiele für „how to say nothing“

Ich danke auf jeden Fall sehr, dass so gut wie alles besprochen werden, da ist wohl die Auswahl sehr groß und jede Band bekommt Gehör. Ich weiß, was das für Arbeit ist, oder manchmal ist! Und ich habe wahrlich schon einiges entdeckt, was ich mir dann auch besorgt habe!
Thx.

fanzine: romp #52

Vom Romp habe ich ja nun einige Ausgaben bekommen und so soll auch diese nicht unter den Tisch fallen.
Was darin geboten wird ist einfach toll!

Ein Interview ist mit GØLDI einer all-fem-Hardcore Band, die sich nach der letzten Hexe Europas  benannt haben.
Sehr cooles Interview! Holt euch das Heft und lest es auch.

Ein weiteres ist mit Azijn Pisser aus Eindhoven. Klassischer Crust-Hardcore! Sie unterhalten sich über Eindhoven und was dort so los ist auf zwei Seiten.

Das dritte Interview des Hefts ist mit Malevicz, die sich nach dem Zeichner des Black Square benannt haben.

Es gibt Nachrichten aus aller Welt, was wirklich interessant ist, und mich immer wieder erstaunt, wieviel Recherche und Kontakte das bedarf!
Geschichten aus den 80ern sind wirklich witzig!
Die Reviews sind immer wieder erstaunlich, diesmal zieht der Macher die Bicahunas mit „wovon träumst du“ aus dem Schrank, die ich hier noch als eine letzte Platte als Ladenhüter in der Plattenkiste habe. Eine wirklich gute Scheibe! Und live waren die gut. Wirklich! Wer will, soll sich melden!

Wie immer, ein rundrum tolles Heft.

fanzine: isidor #8

Acht Ausgaben schon und ich hab noch keine bekommen und gelesen?
Was ist nur in dieser Mini-Fanzine-Welt los?
Support? Büschn Review schreiben. Isidor.
Ey, ich so, bestell, jetzt gelesen.

Macher Bernd hat einiges an Humor.
Ich nehme aber mal vorweg, dass auch dieses Zine voll schick gemacht ist und ich mich frage, woher Mensch denn heute so die Kohle nimmt, diese tiptop gedruckten Papiererzeugnisse auf den Markt zu schmeißen. Oder sie haben einfach das dreifache an Auflage wie die Postille.
2,90€ ist der Preis. Das ist echt cool, da so viel Werbung gar nicht im Heft steckt, sodass man behaupten könnte, das Heft sei darüber finanziert.

Interview mit James Robbins, seineszeines Gitarrist und Sänger von Jawbox ist sehr offen und ehrlich. Toll.
Autor ist Mathias Hamich, der direkt im Anschluß einen Autorensteckbrief bekommt.
Es passieren danach so einige Dinge.
Fog Driver und ihre Visual Arts ist sehr spannend.
Muss dazu sagen, dass ich die Musik recht …. mainstreamig finde. Mir fehlt hier der Punk, macht aber Spaß zu lesen.
Der Macher hat auch, wie ich das lange gemacht habe, zwei Spalten, nur hält er es übersichtlich, ich bin da immer an die Anschlagkante gegangen.

Es gibt Comicreviews. Fanzinereviews. Platten auch, ja. In den Konzertreviews fällt mir dann doch auf, das die Schnittmenge doch recht gering ist.

Was dem Gesamtkunstwerk aber keinen Abbruch tut!
Ich finde das Heft sehr stimmig und hatte echt Spaß bei der Lektüre. Die nächste Nummer bitte als auch einmal zu meinen Händen, bitte!

fanzine: coffeetimes #9

Das Coffeetimes habe ich im Krachmanifest entdeckt und bestellt.
Ich hatte am ersten halbwegs durchgehend schönen Tag im Juli im Garten gewurschtelt und mich anschließend mit einem Kaffee hingesetzt, das Coffeetimes zu lesen.
Zuerst: DAS ist ein Fanzine! DIY. Yeeees.

Das erste Wortspiel, was mir über den Weg läuft ist „the brewtality continues“. Hell, yeah.
Es startet auch so ziemlich jedes Interview mit der Frage nach Kaffee!
Eine ziemlich geile Idee ist, das im Mittelteil links und rechts am Rand acht verschiedene 7inches abgebildet sind. Diese soll man sich anhören und dann gegeneinander battlen. Wie Fußballmannschaften… so ein etwa. Bis am Ende eine Gewinner-7inch in der Mitte ermittelt wurde. Soll man dann an den Macher schicken.
Vielleicht höre ich das auch alles mal durch – vielleicht aber auch nicht.

Überall sind kleine Fotomontagen, die in schwarz/weiß natürlich besonders gut, glaubhaft, funktionieren, mit Treckies, die eine Kaffeetasse halten.
Es ist ziemlich ranziger Xerox-Style, manchmal sind mir die Bilder tatsächlich zu unsauber.
Es gibt zwei Comics zum Thema Kaffee. Was auch sonst, hehe.

Das erste Interview in welches ich mal reinlese ist von Jason Hodges, der ein kleines Label macht. Chaotic Noise Productions aus Richmond, Virginia.
Achtung: Harsh Noise! Jason selbst spielt mit. 160 (!!!) Tracks.

Das Foto des Labels ist so schlecht, dass man kaum lesen kann. 
Egal, ein witziges, kleines Fanzine. Welches ich mir wünsche, dass es das von diesen „aufgeräumten“ Punks, die in Druckereien gehen, gäbe.
Ich hab von der #9 nun eine handnummerierte 2nd Run Ausgabe. Aus dem Delta Quadranten.
Bei Insta habe ich bei der #7 gelesen: 7 von 9. Ich habe nun also #9 und bin gespannt, wie es weitergeht mit dem Coffeetimes.

fanzine: krachmanifest #8

Das Krachmanifest war mir bisher noch nicht unter die Lupe gekommen.

Zum Thema „mal über den Tellerrand schauen“ und mal gucken, was Kolleg*innen so machen, habe ich das Krachmanifest entdeckt und stelle fest, dass sie aus BaWü sind, wo wie die Postille. Yeeees.
Hauptsächlich dreht sich alles um Krach. Crust, Hardcore, Geballer.
Inhaltlich war mir klar, dass das so überhaupt nicht so in meine Welt krachen würde, obschon ich ja schon auch mal Bastard Royalty höre.
Außer: das Interview mit dem Macher des Isidor-Fanzine, welches ich, witzigerweise, an exakt dem selben Tag bestellt habe, wie das Krachmanifest. Ich stöberte halt so bei Insta rum.

Es geht los mit Lost Grindcore. Ist aber eher Blackmetal, finde ich, könnte aber auch Grindcore sein. Hab so rumgeblättert und habe mit Freude über das Dreschfeschd gelesen. Zufälligerweise hat der Macher nämlich in Mannheim damit angefangen und just dort (!!!) war ich auf einem Feste zu Gast. Yeees.
Denn irgendjemand hatte mir gesteckt, dass sich hinter EXXX EA80 verbergen. Sie spielten ein 20 oder 25 Minuten Set. Sehr cool. Inzwischen findet das Fest in Hamburg statt.

In ein paar Bands habe ich reingehört. Terminal Filth, Stench-Core aus Berlin. Yoah, machen das ganz cool. Platte hört sich richtig gut an.
Ich schrecke allerdings sofort zurück (ohne in Ohnmacht zu fallen), wenn da Sätze stehen wie „die Band ist sich nicht zu schade den ein oder andern Oldie durch den vergammelten Punk-Wolf zu drehen (….)“
jaoh, och du, ne, lass mal.
Metalheads machen Punkrock fand ich in meiner Jugend schon blöde und auch nicht lustig. Das ist so geblieben.
Weiter im Heft.
Sehr viele Reviews. Tatsächlich auch ein paar, wo ich mal nen Click im Netz riskiere und reinhöre. Trespasser, eine anarchistische Blackmetalband. Sehr intensive Songs und ein gutes Interview über Anarchismus. Eine vielschichtige Band!
Festivalbericht vom Masters of the Unicorn. Sehr kurzweilig geschrieben.
Dann der zweite Teil einer Plattenvorstellungsrunde. Da sins deutschlandweit einige drin. Sehr gut!

Ein irrer Reigen an Reviews, Lesestoff und CD’s.

Geil. Link oben.

fanzine: ruebenmus #8

Ich lese das Ruebenmus No. 8 , was mich allein schon mit dem Cover anspricht. Welches von Mister Tapeworm ist.
Diese Ausgabe habe ich als Belegexemplar zugeschickt bekommen, da ein Review einer meiner Printausgaben darin ist. Sowas finde ich (beides) prinzipiell sehr nett und cool, ist ja auch ein Aufwand und kostet…
Ladegerät, ist einer der beiden Schreibe beim Ruebenmus, gefällt mein Tagebuchstyle nicht. Er hat Ausgabe 10 gelesen. Mit Stefan Schmidt (Experimental-Musik) und Tom Mess (Country), beides Freunde von mir. Beides Musiker aus unserer Gegend. Dieses Heft war eine rein regionale Veranstaltung, Hard Strike als Hardcoreband machten in dieser Ausgabe die Ausnahme. Es kam noch ein Interview mit dem Macher des Podcast Tourbusgeflüster obendrauf. Da ist thematisch wirklich nichts für Ladegerät dabei gewesen. Wie auch immer, er findet es nicht gut, würde es sich aber kaufen. (HIER No.11!)

Ich kann diesen Review schon mal abschließen: ich kaufe mir das Ruebenmus immer wieder gern. Einfach auch, weil ich die Vielfältigkeit der Printzines liebe.

Pro:
Das Heft ist aufgeräumt un dübersichtlich gestaltet. Manchmal sind Seitenzahlen dran und manchmal nicht. Finde ich gut, weil ich das tendenziell eher nicht mache; wozu auch?
Witzige Berichte drin. Er trifft bspw auf Maier, der von leicht links zu rechts abdriftet.
Das große Ganze sind Berichte. Das könnte er auch in Tagebuchform machen. Könnte
Konzertberichte, zB Oiro, 100 Blumen und noch was. Ich kann total verstehen, warum man 100 Blumen kacke findet. Oiro sind aber für immer geil, muss ich sagen!
Klar Drumcomputer sind nicht jedermans Sache.
Zwei Bands werden vorgestellt, die Unwucht und Crying Silke. Mit dem inzwischen streitbaren Interpreten HC Baxxter, ist sehr kurzweilig.
Im Vorwort wurde ein Gedicht zu Fliehende Stürme angekündigt. Auch sehr schön. Wirklich.

Contra:
Ladegerät gibt sich immer die Mühe, dass es in seiner grafischen Punkwelt aufgelockert wird durch Bilder und dies das.
Was mir diesmal auffällt ist, dass die Fotos meist zu wenig hell gestaltet sind.
Über die ganze Strecke ist die Sprachlichkeit. Ladegerät fühlt sich da recht wohl drin.

So, ausfürhlicher gibt’s nicht.
Holt euch das Heft.
Ist sauber aus der Druckerei und kost n Appel und n Ei. Hier ne Mailadresse.