video: reverend beat-man & milan slick – what is wrong with the people in this world today

Seit kurzem gibt es vom Bierschinken eine wöchtnliche Videoplaylist, verzeiht mir, wenn ich sie erst entdeckt habe, weil sie auch die Videos von meiner Band paddelnohnekanu beinhaltet.
Die Playlist ist deswegen trotzdem recht erfrischend und lädt ein, die ein oder andere Entdeckung zu machen.

Überhaupt ist diesmal die Playlist äußerst reizend, die da zusammengestellt wurde. Klar, es liegt ja „nur“ an den momentanen Erscheinungen.
Meine absoluter Fav:

Ist das nicht mal ein schönes Video von Reverend Beat-Man geworden?
Passendes Ambiente, tolle Ausstattung, farblich wunderbar in Szene gesetzt.
In einer Zeit, in der Videos im Grunde keinen wirklichen Wert mehr haben, weil sie einfach bei Youtube (und manchmal auch bei vimeo) weggespült werden, ist dieser Clip hier eine ganz famose Abwechslung.

Wunderbares Schnippel-Video
La Securité – Bingo
Dann dieses super Shirt des Sängers mit der blutigen Nase:
Real Farmer – Heart out
(wohl die garagige Band-Version von den übergroßen Bear vs. Shark – ich hab mir gleich mal alles mögliche reingezogen!)

MC: apéro – cold drinks, cool snacks

Ob ich das Tape besprechen möchte? Tommy macht tolle Sachen. Ein ständiger Garant für gut gespielten, witzigen, fantasievollen, lärmigen Punk!
In diesem Falle ein bisschen weirdo.
Bei Apéro hat er (allein bestimmt nicht 😉 ) diesmal die ätzendsten Instrumente der Rockmusik „i like rock“ (sure?) zusammengebracht, um daraus das zu machen, was gerade hier läuft.
Egg Punk ist in dieser schnelllebigen Punkrockzeit ja schon fast tot. Wäre da nicht Apéro!
Drums vom Computer, Synthie und ne leiernde Matschepappe-Gitarre und verzerrtem Gesang.
Ich nehme mal vorweg, dass es eine Kunst ist, erstmal hart extrem an jedem Effekt, den man benutz, ganz dolle auf die 10 zu gehen, um dann einen Gesamtsound daraus zu malträtieren. Anspieltipp ist „pony rehab“.

Von Anfang wird das gekrönt direkt mit dem „tribute to apéro“ – eigentlich wollen sie ja gar nichts mit uns machen „All I want to do – Is nothing with you“. Was nicht der einzige Tribut beliebn wird, sie haben auch noch einen tributischen Stinkefinger für Dwayne Johnson im Gepäck, und einen für Neil Young, ich glaube, sie mögen ihn nicht.
Im Grunde hauen sie in jedem Song textliche Kleinode infantilen, fast schon Dada-istischen Humors raus.
Man meint, dass die Lyrics erstmal gar nicht wirklich was sagen, aber dann kommt der Oneliner, der alles weggkickt, ohne einmal „fuck you“ zu sagen.

11 Songs in 12 Minuten. Yeah.
Raus bei Rilrec.

MC: exceeded capacity – demo II

Glücklicherweise kenne ich die Band seit dem ersten Song.
Exceeded Capacity ist ein Kind von Joe, der hier auch als Gastschreiber tätig ist, allerdings auch ganz doll viel kreativen Output am Start hat.
Bei Krachige Platten hat er schon zwei Compliations mit seinem Oevre herausgebracht, mit EITR (zweite Auflage am Start) und Rontgen auch zwei Bands, und nun also das neue Demo, schlicht „II“, via Kink Records.
Ich bin ein bisschen neidisch, aber Kink passt da schon ganz gut. Nächste Stufe bitte dann Refused Records als Coop!

Also Exceeded Capacity haben 10 Songs in knapp 20 Minuten, zwischen Hochgeschwindigkeit und gediegenem Geballer.
Nein, das ist schön schrammeliger Garage Hardcorepunk. Büschn Fastcore.
Klare Texte und mit dem ersten „DSDS“ fange ich gleich mal an:

Deutschland spannt den Superstrick
Angenehm knackt das Genick
Letzte Ruhe, nicht zu retten
die wir uns auf Lügen betten

„demokratie“ – „artikel 3“ oder eben „DSDS“ sind schon sehr klare Einordnungen der bestehenden Verhältnisse, und die finden wir (ich schließe mich da ein) nicht gut.
Zwischendurch auch mal gedanklich etwas abschweifen in ein „portal“ bei einem „abendspaziergang“ – auch schön. Ja, nehm ich mal so mit.

Was Exceeded Capacity total cool machen ist, das sie abwechslungsreich von Anfang an so ne Viertel (oder halbe?) Note an einen Part angehängt wird, an den nächsten wieder nicht.
So wird das Songwriting unrhythmischer, nicht aber das Spiel. Der Drummer hält diesen Break-Wahnsinn mit seinen Stöcken ganz gut beeinander.
Die Band erinnert mich so an Briefbombe oder Loser Youth oder eben auch Jodie Faster. Zum einen liegt das am teilweise sehr trockenen Gitarrensound, aber auch an der Direktheit des Ungestümen.

Gibts hier zu kaufen
Kink Records

 

 

und hier noch das alte demo. einfach mal als YT link.

digi: warblob – tape recording

Alright! Warblob! HC/Punk aus Los Angeles, CA, USA!
Aufmerksam geworden auf die Band bin ich durch den Vokalisten, Sean, der auch Schlagzeug bei Surfbort spielt. Auf Surfbort wiederum bin ich vergangenen Sommer total kleben geblieben und habe die Band seitdem regelmäßig auf den Ohren.

Warblob läuft mir aber genauso gut rein: Primitive Musik von begabten Musikern, da geht mir das Herz auf! Das Release ist übersäht und aufgefüllt mit irgendwelchem Krach, Cuts und Klang-Collagen, die wirken wie Zement zwischen den Liedern. Das Ergebnis trifft mich jedes Mal wie eine Mauer aus Ziegelsteinen mit schäbigen Graffitis, fuck yeah!

Erster Track: „Warblob“ von Warblob! Der Sänger singt oft das gleiche, irgendwie geil. Ist es das, was man „Pocket“ nennt? Die Vocals haben einen eigenen Groove, trotz der betonten Stumpfheit. Zweiter Track, eine Bassline für die Götter, dazu dissonante Gitarrenmelodien. „I’m not talking to you. You’re not talking to me.“

Im folgenden wird auch gerne mal ein Takt eingeschoben, that’s songwriting, Baby! Düster geht es einher, der Drummer hat es echt drauf, geile, simple Parts, tolle Dynamik und teils höllisch schnell gespielt.

Das kann man auch auf YouTube bewundern, es gibt eine recht gute Aufnahmen eines Auftritts einer lokalen Show in Los Angeles.

Dann eine neue Szene-Hymne: „You smell like weed and butthole“, wer kennt es nicht, diese Typen aus dem Bus oder dem selbstverwalteten Kulturzentrum, die schlicht nach Arsch riechen.

Die Herren Warblob wissen einen musikalischen Bogen zu spannen, wie „Terror Fried“ zeigt. Am Ende des Liedes, Mucho, nimmt der Track nochmal richtig Fahrt auf, mucho geil halt.

Von langsam bis schnell ist alles dabei. Die Songlängen bewegen sich zwischen einer Minute und Dreißig und zwei Minuten. Gönnt euch dieses hochverdichtete Stück Punk und werdet Teil des (War)Blobs!

 

LP: däächt – crying houses

Ungewöhnlicher Bandname und keine weitere Erklärung, warum sie davor mal Colossus Däächt hießen und nun anders.
Vielleicht spuckt das Internet ja was aus!

Auf Seite 1 sind 6 und auf Seite 2 vier. Der erste Song „notopia“ überrascht mich mit ner Art Post-Hardcore, im zweiten Song erwarte ich dann schon etwas mehr Gewalt, aber es kommt Garage. Auch gut!
Interessanter Wandel.
Däächt knallen mit „time machine“ einen krass geilen Hit raus! Die vier Herren aus Regensburg klingen nach The Hives oder ähnlichen Vertreter*innen. Beim erwähnten Song mit einem ordentlichen Schuß Bubble-Gum-Pop. Was vor allem an der engelsgleichen Stimme liegt. Aber auch an der kleinen, nicht übertrieben langen Melodie der Gitarre, der man recht schnell folgen kann; vor allem mit den Armen in der Luft!

Die Band Däächt scheint sehr genau zu wissen, was sie machen. Auch in der Einfachheit des Artworks. Garagepunk mit so nem Post und bisschen Spielfreude, nein, viel Spielfreude. Ein Stapel wilder Ideen später ist dieses Album leider auch schon durch.
Sie würden ganz prima zu Bands passen, die bei Bachelor Records ausspielen dürfen.

Es passt da schon echt alles zusammen.
Ich habe die Platte schon viel zu lange gehört, bis hier nun der Review „rüberwächst“. Kommt mal in Rastatt vorbei!
Was sich am Anfang noch sehr kurzweilig gestaltete, wird gegen Ende der Scheibe immer länger. Die Songs bekommen dann mal eine Länge von knapp 4 Minuten und werden etwas sphärischer, so nenne ich das jetzt mal.
30 Minuten rum. Dann ist Schluß.

„smile“ schließt ordentlich nölend das Album „crying houses“ von Däächt.

Get it here:

MC: City Boys – no pressure

Gastbeitrag von Joey Controlletti

Leude! Das ist kreativ par excellence, sowas lieb ich ja: Das Album heißt „no pressure“, auf dem Cover ist eine Streichholzschachtel mit Schriftzug der City Boys abgebildet, im Schächtelchen zu sehen ist das letzte Streichholz. Obendrein liegt die handelsüblich Kassettenhülle in einem zusätzlichen Papp-Schuber mit seitlicher Reibfläche, sodass man etwas in den Händen hält, was den großen Streichholzschachteln gleicht, mit denen man beispielsweise Kaminfeuer entzündet. Hübsch! Was sich zusätzlich im Inneren der Kassettenhülle nebst Kassette befindet überlasse ich eurer Neugier und Fantasie.

An der funktionsfähigen Reibfläche könnt ihr Cowboys, Cowgirls und alle dazwischen und darüber hinaus eure Streichhölzer entzünden um Zigarren, Zigaretten aber auch Kerzen zu entflammen, jetzt wo die Tage wieder kürzer werden.

Womit wir bei der Musik wären. Ist es Country, ist Punk? Ist es ein Spin-off der fünf fröhlichsten Minutemen Lieder? Es ist unüberhörbar, dass die City Boys schon lange in ihrem musikalischen Kosmos zu Hause sind, der mir selbst leider noch völlig neu ist, so dass ich euch hier keine Referenzen nennen kann. Aber hört selbst!

Der erste Titel, Pizzagate, lässt mich erstmal an Pizza denken, weniger an eine so betitelte Verleumdungskampagne aus dem Jahr 2016, die bezeichnend ist für diesen irren Scheißezirkus, der das begleitet was vielleicht ein Epochenwechsel in unserer Geschichte ist. Aber cool bleiben, die Gitarre kommt frisch und bringt uns locker-lecker abwechselungsreiche Akkord- und Melodiefolgen. Die Bass-Gitarre erfreut mit lebendigen Läufen, das Schlagzeug legt die grundsolide Basis. Der Sänger erzählt uns in unaufgeregter Manier Geschichten, von denen ich ich immer mehr hören will.

Hört es auf dem Weg zur Arbeit – ob in eurem Pickup Truck oder eurem Polo… oder im Bus, während die Sonne über nebelverhangen Feldern aufsteigt.

Mit „Play with the wolves“ und „time travel accidents“ wird die Atmosphäre etwas düsterer und gleichzeitig sehr stimmungsvoll, als tauchten Gewitterwolken auf am Horizont.

Oder besucht ein Live-Konzert der Band in eurem lokalen selbstverwalteten Jugend- und Countryzentrum und schunkelt mit eurer Nebenperson zu den Hits der City Boys. Vielleicht habt ihr Glück und sie bringen ihren Orgelspieler mit!

Auch ich bin durchaus ein Freund der harten Musik und schnellen Tempi. Aber ich muss auch mal die Seele Baumeln lassen. Und wenn auch Ihr auf etwas Linderung hofft, lasst die City Boys in euer Herz und den lieben Gott einen guten Mann sein und KAUFT KAUFT KAUFT – no pressure – die No Pressure.

Herausgegeben wurde das Tape in Eigenregie der Band, ohne Label.

konzert: ZYPH auf der Einheizfeier, P8 Karlsruhe, 02.10.2025

Gastbeitrag von Joey Controlletti

Peoplez! Alleine ausgehen ist vielleicht nicht für je*mensch aber ich finde immer wieder Gefallen daran. Man trifft dann doch noch immer bekannte Gesichter und quatscht obendrein mit ein paar neuen. Aber von vorne: .n und ich hatten schon seit langem die Einheizfeier im P8 avisiert, insbesondere wegen unserer Cologne-Punk-Manie, an dem Abend vertreten durch die Cologne-Punk-Maniacs, Detlef. Mit eingeplant war eine Weinwanderung am Folgetag, durchs Rebland am Fuße des Nord-Schwarzwalds. Aber weil die Grippe-Saison schon seit einem Monat wie ein Damoklesschwert über unser aller Freizeit-Plänen hängt, war es statistisch unausweichlich. Am Nachmittag verkündet mir .n, dass es ihn erwischt hat. Und das trotz oder eben wegen Meditonsin-Missbrauchs. (Jetzt hör ich, dass das Homöopathie-Kram ist. .n!!! Steig das nächste Mal auf Deppen-Gedeck um, dann ist die Wirkung nicht nur eingebildet – Placebos in allen Ehren!)

Zu Guter Letzt bin ich dann alleine los, mit im Zug das Oktoberfest-Pack, Rücken und Geißel der baden-würstchenbergischen Gesellschaft zugleich. Am P8 angekommen gleich mit einem Haufen netter Leute gequatscht, .u legt mir die Opener Band des Abends, Zyph aus Mannheim, ans Herz. Und er sollte Recht behalten, weshalb ich nun ohne weitere Umschweife von Zyph, und nur von Zyph berichten möchte. Das äußerst sympathisch anmutende Dreiergespann könnte unter der Bezeichnung Deutschpunk laufen und ist doch mehr. Der junge Mann mit Schlabber-Iro an der Stratocaster spielt pfiffige Akkordfolgen auf einer mehr clean als verzerrt klingenden Gitarre. Da werden Haken geschlagen und Barrégriffe in Dur geschrabbelt, in feinster Garage-Rock-Manier.
Mit angenehm keifigen Gesang, wie geil ist datt denn!
Wo mich Deutschpunkbands der alten Garde mit Vierer-Blöcken aus Vier-Viertel Takten quälen, kommen Zyph mit kurzweiligem Songwriting um die Ecke! Leichtfüßig und spritzig werden gut eingespielte Lieder präsentiert! Und auch optisch ein Hingucker: Der Schlagzeuger sitzt barfuß hinterm Set und schlägt gewaltsam und gleichzeitig präzise auf die Becken, frei nach dem Motto, wo rohe Kräfte sinnvoll walten.
Aber lasst euch von dem 90er-Grunge-Seattle-Hippie-Look nicht täuschen, der Mann weiß, was er tut und wechselt scheinbar mühelos zwischen open-handed-playing und der klassischen Spielposition. Der Bassist ist der Dienstälteste des Trios und hat sichtlich Spaß, lacht die ganze Zeit vor sich hin und freut sich offenbar wie ein kleines Kind über den gemeinsamen Abriss, den sich Band und Publikum gerade liefern.
Und zu Recht, die gute Laune ist ansteckend und so staune auch ich, wie er mit Erfahrung den Bass bearbeitet, der irgendwie aussieht, wie ein Stück Treibholz. Die Band spielt auch mal ein Instrumental, das diesen Namen auch verdient. Als gegen Ende des Auftritts das Publikum gefragt wird, ob es noch ein Instrumental oder aber ein Cover einer DDR Punk-Band gespielt wird, skandiere ich und wohl auch genügend andere Leute im Publikum die oben genannte Abkürzung unseres ehemaligen Nachbarn im Osten, so kann man doch auch einheizen. War klar, dass dann Schleimkeim kommen muss, mensch wurde nicht enttäuscht – wie viel sympathischer kann mir Zyph denn noch werden?!

Und somit ist sämtliche Zucker verblasen; der Rest des Abends und die Rückfahrt in die Metropolregion Rhein-Neckar waren ebenfalls durchaus stabil. Es bleibt nur zu sagen: vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

 

LP: zombeaches – a taste of oxygen

Zombeaches sollen auch ihre Review bekommen, denn ich habe mir ihre außergewöhnliche Scheibe nach einem wirklich guten, überzeugenden Gig in Stuttgart gekauft.

Es war heiß, es war Sommer, ich hatte Bock.
Wenn ich die Scheibe auflege, bin ich etwas verwundert: die geht so noisig los, die Texte sind so klein und unlesbar auf die Rückseite des Cover gedruckt, dass ich schon keinen Bock mehr habe. Jedenfalls erst beim dritten Song „dancing through blood“ wach werde. Ein Song, lyrisch, mit schier endlosen Worten versehen, Verzweiflung, über fünf Minuten langer Post-Noise-Punk-Trümmerhaufen.
Keine Ahnung, um was es wirklich geht, hehe.
Man hört mehr den Synthie, das geht gut rein. Den bedient eine Frau und die singt diesen Song mit dem Gitarristen und Sänger, der meist die Worte ins Mikro quengelt.
Das ist hier ganz schön.

Mir war an dem Abend so gar nicht klar, was auf mich zukommt. Sie bezeichnen es wohl als Artrock, was nicht ganz stimmt. Es ist schon sehr punkig in Haltung und musikalischer Umsetzung, durch das Midetempo aber auch oft genug tatsächlich sehr rockig. Live sehr rough, sie geben mehr Stoff.
Der vierte Track ist melodischer und mehr Indie.
Alles sehr gut produziert, ist ja auch nicht ihre erste Scheibe.
Es klingt fast schon verträumt, wobei das wohl das falsche Wort dafür ist, man kann sich darin verlieren. Was an der manchmal endlosen Länge von 4 – 5 Minuten pro Song liegt, manchmal an der (australischen) Mischung von Amyl & the Sniffers und U2. Hehe. (ich weiß, nur der Joshua Tree steht dort).

„Oxygen“ hat auf Seite zwei „a welders burn“ einen sehr repetitiven Track, der mir gut gefällt.
Erschienen bei Swish Swash in Europa.

video: Jëg Hüsker – inte mer hem

Die Band, deren Namen man nur durch Copy & Paste korrekt schreiben kann, die einen Sound aus der Hölle des Garagerock generieren, sie kommen mit ihrem ersten Release.

Und der Track „inte mer hem“ (das ist schwedisch für „keine heimat mehr“) ist die Videoauskopplung dazu.
Die Band Jëg Hüsker veröffentlicht am 30.08. ihr Album auf Tape und als Stream bei Vinyl-Keks.

Yeah. Hört rein und begebt euch an den Rand des Wahnsinns. Garage trifft auf Blackmetal trifft auf Punkrock.
Wer aufmerksam war, hat diese Band aus Karlsruhe natürlich schon auf der aktuellen Compilation zur Ausgabe 11 gehört!

Wer mehr dazu erfahren möchte, schalte bitte bei Vinyl-Keks am 30.08. zu, dort gibt es auch ein paar Worte in Form von Frage/Antwort obendrauf.

MC: electrolytes – ultralyte

Die Electrolytes bringen mit ihrem ersten Output „ultralyte“ via It’s eleven Records eine Mixtur, die ihresgleichen sucht. Irgendwer hat der vierköpfigen Band aus Dresden ein paar Genretabletten eingeflößt, jeder hat ne andere gekriegt. Das hört sich jetzt gelesen wild an, ist es aber gar nicht.
Die Bassistin singt, Gitarre und Drums und Synthie machen das musikalische Bild komplett.
„no one’s gun“, der erste Song auf dem Tape, ist ein Überhit. Das Zuhören macht, dass man schnell merkt, das die Electrolytes nicht die allercoolsten und besten Riffs, oder das megabesondere Songwriting, sondern sie haben jede Menge Magic Spice und verteilen den mal auf ein Post-Punk-Riffing, mal Synth- mal Indiepunk. Manche Gitarrenriffs wirken sehr krautig. Der Synth macht manches fast schon Elektro. Durch den Gesang werden die Songs fast Blondie-haft und man fällt zurück in der Zeit. „servant“.
Um direkt im Anschluß noisigere, sperrigere Gefilde zu erkunden „hellacopta“

Die Electrolytes nehmen sich auch die Zeit, ihre Riffs auszuspielen. Ist rockig aber tanzbar, ist postig aber nicht zu poppig.

Cool
It’s Eleven Records.