interview: #4 – kuballa – punkrock – ludwigshafen

Der Kalender zeigt Oktober und zwei megageile Punkbands aus Baden-Württemberg machen sich auf eine ausgiebige Tour durch: Baden-Württemberg! 3 volle Abende stehen an in Ludwigsburg (DemoZ), Schramberg (zodiak) und in Singen (t-Stube) – wir berichteten!!! (www.provinzpostille.blogsport.de)

In jedem Fall ein Top-Anlass, mir die Zeit zu nehmen und die Band mit Fragen zu löchern. Mal abgesehen davon, daß sie gemeinsam in einer Band spielen, haben sie ein recht aktives Leben in Ludwigsburg. Andere Bands, politische Gruppen und eine Radiosendung!

PP:
Ich fang mal ganz aktuell an, ihr habt eine neue Single „auf dem Weg durch die Zeit“ (das ist die Zweite nach der Ersten „kein Land in Sicht“!) – wie wurde die bis jetzt angenommen und woher habt ihr den Titel?

T:
Der Titel ist eine Zeile aus einem Lied, der uns allen gut gefallen hat und auf der Suche nach einem Titel für die Single haben wir uns darauf dann geeinigt.

PP:
Welcher Song?

T:
Ich hätte es schon gesagt wenn ich es gewusst hätte
(alle lachen…)

PP:
Schreibst du, Tom, die Texte alle?

T:
Ja, weil ich die ja dann auch singen muss.

PP:
Wird intern diskutiert, welche Themen in den Lyrics behandelt werden?

M:
Für uns ist das so, dass wir alle die Art mögen wie Tom die Texte schreibt. Von daher war da bisher nichts dabei, bei dem es jetzt wirklich riesengroße Diskussionen gab. Der Style ist halt so ein bisschen kryptisch, da kann sich jeder sein Teil denken und das passt ganz gut so.

PP:
Dann möchte ich mal über den Sound sprechen, in meinen Ohren hat der sich mit dem Einstieg von Marta nicht groß geändert, war das eine ganz bewusste Entscheidung so weiterzumachen? Manche Bands verändern mit neuer Gitarre ja auch den Sound; oder das Songwriting.

T:
Also ich finde das sich schon etwas verändert hat, weil sie viel besser spielt als ich, und technisch versierter ist. Das macht schon einen großen Unterschied, denn nun gibt es viel mehr Möglichkeiten. (Marta spielt(e) / inzwischen gibt es die Band nicht mehr) auch Gitarre und singt bei MINUTES FROM MEMORY, Anmerk. d. Verf.)

M:
Soundtechnisch und aufnahmespezifisch stellen wir immer wieder fest, dass wir noch nicht bei unserem Wunschsound angekommen sind. Es ist jedes Mal ziemlich schwer das so hinzubekommen. Da sind wir aber auf dem Weg. Und es hängt natürlich auch von dem Menschen ab mit dem aufgenommen wird. Jetzt sind wir 90% zufrieden, es klingt teilweise etwas komprimiert. Grundsätzlich möchten wir mal in eine eher organische Richtung gehen. Rauer auch.

Das Digitale wollen wir bei den nächsten Aufnahmen eher weglassen oder minimieren. Bisher sind wir absolut zufrieden, also in einer guten Entwicklung aber noch nicht im Stadium der absoluten Glückseligkeit angekommen!

T:
Was mich selbst auch noch mal überrascht hat, als ich die Single zum ersten Mal zuhause aufgelegt habe, das das viel näher an dem ist, was wir möchten, als die MP3 oder Computerdatei. Das hat mich dann beruhigt. Wir hatten natürlich auch viele verschiedene Mixe am Start und das war schwer sich durch zuhören und sich zu finden. Ich leg mir also am liebsten die Platte auf und dann gefällt mir das!

PP:
Ja auf jeder Anlage klingt das immer anders, fast zum Verrückt werden. Kommen wir aber nochmal zurück auf deine Texte: im Song „Alabama sprichst du fremdenfeindliche Übergriffe auf Wohnheime an. Gesangs technisch sprichst du mehr, was du so noch nicht gemacht hast. Was hat dich dazu bewegt das so direkt anzusprechen?

T:
Die AFD ist in Ludwigsburg und Stuttgart genauso durch die Decke gegangen wie überall, sag ich mal. Es ist so bei uns, dass wir alle politische Menschen sind, unser Plan nicht der ist, dann auch eine politische Band zu sein. Mir war das für diese Platte ein Anliegen die Thematik Rassismus endlich aufzugreifen. Ansonsten ist es so, dass es mir in meiner eigenen musikalischen Sozialisation so erging, dass ich teilweise auch nur Textfragmente an Texten voll gut fand. Und ich habe das Gefühl, dass ich Texte schreibe bei denen nicht unbedingt direkt aus dem Zusammenhang eine Geschichte entsteht. Irgendwo passen die Worte schon zusammen, doch es sind eher Textfragmente. Das kommt bestimmt daher, dass mir früher beim Hören von Texten immer einzelne Zeilen im Kopf geblieben sind. Ohne den Rest der Geschichte.

PP:
Beim Punk ist das ja oft so, du hast auf der einen Seite Bands die die Slogans raus hauen und die klaren Worte finden. Und auf der anderen Seite der deutschsprachige Punkrock, bei dem man fragmentarischer vorgeht.

T:
So machst Du das ja auch, ist zumindest mein Eindruck.

PP (hier als Sänger von pADDELNoHNEkANU):
Ja klar, ich versuche so eine Strophe zu machen und wenn der Inhalt einen Sinn ergibt, dann wird die nächste Strophe ähnlich, aber anders. Wird eine andere Message. Für mich ist es immer so, dass man halt die Chance hat mit einem Text das Leben abzubilden. Nicht nur was einen beschäftigt, sondern was einen auch betrifft, was man erlebt hat und das ist ja immer eine Mischung aus allem. Und: mir fällt es relativ schwer denselben Refrain 3 Mal zu singen.

M:
Das ist jetzt nicht grade unsere große Stärke. So eine gewisse Redundanz passt da gut zu uns.

T:
Ich finde das auch ganz gut wenn sich das als Refrain wiederholt, weil das dann auch greifbarer wird.

PP:
Ist Punk Mucke für euch eher ein Ventil oder ist es tatsächlich ein Ausdrucksmittel?

M:
Also musikalisch ist unser Anspruch das Ganze relativ einfach zu halten. Ventil oder was auch immer, ist so ein Punkt, da denken wir gar nicht so viel drüber nach. Das kommt dadurch, dass wir eine ganz langsame Band sind, was den kreativen Schaffensprozess angeht. Irgendwann ist klar, den Song wollen wir so spielen und dann steht der Song. Was für uns Punk ist, da könntest Du jede/n in der Band fragen und jede/r wird ein bisschen was anderes erzählen.
Für mich ist das eher Ventil, abgesehen vom sonstigen Leben, neben Lohnerwerbsarbeit auch noch was zu machen worauf ich Bock hab. Da zählt auf jeden Fall Punk Rock und die Einstellung dahinter dazu. Was zu machen, wie wir es gerade heute machen, was gar nix mit meinem normalen Privatleben zu tun hat. Das tut mir unheimlich gut und ist ein wunderschöner Ausgleich für mich. Und natürlich mit meinen Freunden in einer Band rumzuhängen.

PP:
Es ist also im Grunde beides, es ist ein Ventil und ein Ausdrucksmittel. Ich finde das Geile am Punk ja auch, dass man machen kann was man möchte. Weil ja der Grundsatz, soweit man von Grundsatz sprechen kann und darf: „Machen, einfach machen!“ ist.

M und T:
Genau, genau!!

PP:
Deshalb klingt ja jede Punkband heute ein bisschen anders.

Kommen wir mal zur Wohnstätte: Seid ihr alle aus Ludwigsburg, wie ist die Szene da, habt ihr euch dort zusammengefunden so aus dem Punk Bereich oder aus Bands?

T:
Der Martin, Nico und ich wir spielen schon sehr lang zusammen. In unterschiedlichen Besetzungen und auch immer sehr rumpelig. Irgendwann haben wir den Matze kennengelernt aus dem Freundeskreis und er hatte dann mal für unsere alte Besetzung ein Demo aufgenommen. Natürlich hat man auch unabhängig von der Musik Kontakt gehabt. Irgendwann ist der Matze dann in die Band eingestiegen und später unser alter Sänger ausgestiegen.

M:
Das war 2012 und irgendwann ist der Tom dankenswerter Weise ans Mikro gerückt. Und dann ging das halt erst mal so weiter. Aber wir kannten uns alle schon sehr lang (Gelächter).

PP:
Hängt ihr mit dem DemoZ zusammen? War das der Ort wo ihr euch getroffen habt?

T:
Also früher war das DemoZ eine Hausnummer und für die nachwachsenden Generationen ist das hoffentlich jetzt immer noch eine! Aber das stimmt schon, irgendwie kannten wir uns alle von dort. In politischen Gruppen waren wir dort teilweise auch organisiert.

PP:
Wir haben ja vorgestern zusammen dort gespielt. Und das ist ja schon eine geile Sache, dass es das  jetzt schon 36 Jahre gibt. Da haben sich ja dann schon Generationen von Leuten dort getroffen.

T:
Ich war da auch schon mal bisschen Teil der Struktur und ich finde das auch verrückt, dass die nächsten jungen Menschen das jetzt machen, so wie wir ab Anfang der 2000er das gemacht haben. Und das ist auch ein super beruhigendes Gefühl finde ich, weil es dann ja auch bedeutet, dass es weitergeht. Jetzt bin ich da nicht mehr so aktiv aber es gibt immer Leute die da nachkommen oder immer noch am Start sind.

PP:
Ist das DemoZ ein Verein, kann da jeder mitmachen?

T:
Ja ein selbstverwalteter Verein, Mitglieder sind wir natürlich noch das ist ja klar(Gelächter).
Naja und weil wir mit den alten Zusammenhängen da öfters auch gespielt haben, ist das für uns auch immer sehr schön da mal wieder zu spielen so wie jetzt vergangenen Freitag.

M:
Ja die Marta habe ich glaub auch im DemoZ getroffen, da gab es auch einen Bezug zur Tierrechtsszene. Irgendwie alles ein Klüngel im positiven Sinne.

PP:
Ich war total überrascht, als ich mit der Postille angefangen habe, ein bisschen zu recherchieren über Ludwigsburg, wie viele unterschiedliche Bands es gibt: We Had a Deal (r.i.p.), Minutes from Memory (r.i.p.) das ist schon ein gutes Programm, da geht wahrscheinlich ja noch viel viel mehr, was ich gar nicht weiß und das ist schon geil für eine Stadt, wenn es da so eine vielfältige und lebendige Szene gibt.

T:
Das witzige ist ja auch, dass es in Ludwigsburg so drei Baracken gibt und dort Proben auch die meisten Bands oder? HELMUT COOL, WE HAD A DEAL, HELL & BACK proben auch da. Eigentlich proben nur MINUTES FROM MEMORY nicht dort (Gelächter)

M:
Denen ist das zu abgefuckt (großes Gelächter) Aber wir arbeiten dran…

T:
Dann aber nochmal zur Bandentwicklung. Der alte Sänger Pati ging raus, dann war die Frage was tun? Es war schwierig jemand zu finden oder das einem jemand spontan einfällt. Wir sind ja alle eher so freundschaftlich in der Band. Und irgendwo einen Zettel aufzuhängen: „Suchen Sänger oder Sängerin“ das konnten wir uns nicht vorstellen. Deswegen hab ich dann gesagt OK, dann mach ich das halt. Zu aller Erleichterung hab ich dann die Arschkarte gezogen.

M:
Wir haben das mit Tom ausprobiert und ich muss sagen, das hat von Anfang an gut geklungen. Mittlerweile klingt das richtig geil und das scheint dir ja auch Spaß zu machen?

T:
Ja, ich bin auch ganz zufrieden. Also live finde ich das immer noch hui und große Nervosität aber vom Prinzip macht mir das schon Spaß. Die Doppelsache von Gitarre und Gesang hat mich recht schnell an meine Grenzen gebracht und meine Ansage war dann: „Leute ich kann nur eins von beidem machen, sonst ist mir das zu anstrengend!“ In meinem Hobby möchte ich ja schließlich keinen Stress, sondern Spaß haben. Das hat dann wieder eine Überlegungsphase eingeläutet. Die Zettelsache haben wir ja schon abgelehnt und dann ist uns die Marta eingefallen und dann wurde sie mal angefragt, weil wir auch wussten dass sie neben Minutes auch noch was anderes machen wollte. Zum Glück hatte sie da auch Lust drauf und es passt alles super! So hat sich dann dieses Bandgefüge in 2015 gefunden.

PP:
Ihr seid da ja gut vernetzt und tauscht bestimmt neue Musik aus. Ich hab so den Eindruck, dass der Hauptteil des Punkrock nur noch digital stattfindet. Indem man Bands nur noch online entdeckt, wenn man über seinen heimischen Kosmos rausschaut. Ist das noch Punk oder ist das Digital-Diktat?

M:
Also Vinyl ist erst mal ein wichtiges Medium für uns, deswegen bringen wir auch alles auf Vinyl raus. Plus Download Code, das finden wir das Beste. Mit der ganzen Downloadsache da kann es schon grenzwertig werden. Also ich erlebe mich da ganz stark als Konsument von Musik. Da kann dann Musik schon zum Wegwerfprodukt werden. Wenn ich an einem Wochenende 200 Bands anchecke und Sonntag abends nicht mehr weiß was die erste war. Kenn ich alles auch.
Für uns ist deshalb auch Vinyl wichtig. Ein befreundeter Mensch in Stuttgart hat einen kleinen Plattenladen CHEAP TRASH RECORDS! Wir froh, dass es immer noch Menschen gibt, die bereit sind neue Bands zu entdecken und denen auch einen Chance zu geben. Also auch KUBALLA!

PP:
Apropos Chance geben, ihr macht noch einmal im Monat eine Radiosendung, da gebt ihr sicher auch Bands eine Chance die ihr so entdeckt habt. Und in der Sendung dann spielt. Wie kamt ihr überhaupt auf die Idee?

T:
Da handelt es sich um das Freie Radio für Stuttgart. Ich bin da schon eine Weile Mitglied und mach da Sendungen bei der Inforedaktion, das sind Politsachen. Damals haben wir in Ludwigsburg eine Redaktion gegründet und zweimal im Monat sonntags eine Sendung gemacht.
Da sind aber die Leute weggebrochen und am Ende saß ich mit einem Kollegen nur noch zu zweit da. Ich hab mir dann überlegt, wie ich selbst wieder Spaß in die Sache bekomme! Eine Sendung mit meiner Band machen, jeden vierten Sonntag im Monat. Und das ist jetzt echt eine nette witzige Sache geworden.

PP:
Wie ist die Resonanz da drauf?

M:
Schwer zu sagen, immer unterschiedlich, manchmal bis 100 Leute. Laut Internetmessung. Aber in Stuttgart wird das auch über normale Radiogeräte gehört und nicht gezählt.
Allgemein kommen da ganz gute Rückmeldungen und macht halt auch Spaß als Musiknerd selbst Platten aufzulegen. Sind halt auch zwei Stunden die gefüllt werden wollen.

T:
Ein Ziel ist auch, Bands mal ins Studio einzuladen oder Interviews zu machen. Und es ist auch eine nette Sache Bands im Radio spielen zu können, die halt niemand kennt oder nur wenige Leute kennen. Also einen kleinen Support zu leisten.

PP:
Das war mein bisher längstes Interview! Habt ihr noch etwas anzumerken?

T:
Zum Vinyl wollte ich noch was sagen. Das ich das am Punkrock schon immer super fand, auch als es wenig Vinyl gab, gab es im Punkrock immer noch Vinyl. Du konntest immer auf Konzerten Platten kaufen.

PP:
Das ist ja dann auch vielleicht das Konservative an Punkrock
(Gelächter)

T:
Wenn man das gleich in so ein schlechtes Licht rücken möchte, dann kann man das so machen! Ich finde das positiv! Platten durchzuschauen, so wie früher, war halt im Punkbereich immer möglich; auch durch die Leute mit ihren Plattenständen auf Konzerten! Und ist es eben immer noch!

PP:
Ich bin auch gerne auf Flohmärkten und schaue in die Plattenkisten und denke, naja jetzt müsste doch eigentlich mal die Zeit kommen, wo die Freaks endlich mal ihren Scheiß, ihre Jugendsünden loswerden wollen! Aber die blöden Punker geben ihr Zeug nicht raus
(Gelächter).
Habt ihr noch Plattensammlungen zuhause?

M und T:
Yes!

PP:
Und was steht da so in der Hauptsache? Sucht ihr noch nach deutschsprachigem Punkrock oder habt ihr euch vielleicht auch schon mal nach Asien oder so umgeschaut, da gibt‘s ja auch ein Haufen Bands.

T:
Also ich hab das noch nicht, aber das ist ein guter Gedanke!

PP:
Welche Platten kauft ihr noch?

T:
Also ich kauf schon eher auf Konzerten Platten. Von Bands, die ich mir dort angeschaut habe, dann ist das für mich eine runde Sache. Gutes Konzert und Platte kaufen von der Band! Oder beim Andy im CHEAP TRASH Laden, da gehst du auch nur selten ohne eine Platte raus. Oder wenn der Matze mal eine Platten Bestellung macht und uns darüber vorher informiert, da wird dann auch meistens was mitbestellt. Die meisten Platten die ich kaufe sind schon aus dem Punkrock Bereich.

M:
Ich weiß ja nicht wie es dir geht aber ich habe so ein ambivalentes Verhältnis zu Deutschpunk. Die Deutschpunk Sparte in meinem Plattenregal ist recht klein ausgefallen.

PP:
Da ist ja dann auch wieder die Definitionsfrage was ist denn Deutschpunk? Alle streiten sich drüber aber die Schublade verändert ja auch keiner.

M:
Stimmt. Bei mir ist generell die Sparte mit deutschsprachiger Punk Mucke ziemlich klein. Also es gibt sehr geile japanische Punkbands, z.B. 1000 TRAVELS OF JAWARHARLAL!

Ich versteh da zwar kein Wort, finds aber sehr geil. Oder I EXCUSE ist auch noch so eine japanische Band. Also ich bin jetzt gar nicht so der Deutschpunker muss ich sagen. Da gibt‘s dennoch ein paar Platten, die mir echt wichtig sind. SLIME Schweineherbst war für mich ne ganz wichtige Platte und TOXOPLASMA  Leben verboten. Zu vielem anderen habe ich keinen Bezug. MUFF POTTER war nie meine Band.

T:
Ha aber Nicos und meine Band ist das auf jeden Fall gewesen!

M:
Bei den neueren Sachen mag ich auf jeden Fall TURBOSTAAT. Ich höre viel Hardcore und Rock’n‘Roll Zeug. Auch wenn das jetzt das Weltbild von manchen zerstören mag…

T:
Und für mich ist das mit dem Deutschpunk so, dass ich da als erstes den Schlachtrufe BRD Sampler assoziiere! Da haben mir viele Sachen auch gar nicht gefallen. Z.B. bin ich kein Freund der ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN. Die sollen natürlich ihre Sache so machen, das ist völlig in Ordnung. Nur ich bin da halt nie so richtig drauf angesprungen. Politisch sind sie auf jeden Fall gut! Mit der ganzen Schublade, da würde ich halt lieber sagen Punkrock mit deutschsprachigen Texten. Da finde ich OIRO, TURBOSTAAT, DISCO OSLO, KMPFSPRT alle auch gut.

PP:
Meine Neugierde ist befriedigt. Schluss Worte?

M:
Wir sagen danke!

T:
Genau danke und auch danke dass du das Heftchen machst. Was ist da deine Motivation die dahinter steht?

PP:
Netzwerken. Ich komme aus der Provinz, deswegen heißt das Ding Provinz Postille. Und es ist sau schwer geworden hier Konzerte zu machen. Es gab in Baden-Baden eine sehr lebendige und bunte Szene rund um die JuBe (Jugendbegegnungsstätte). Ich hab das mal in einem „Schwafel-Interview“ alles dem Marko von KOPFPUNK erzählt, haha! (Sendung dürft ihr selbst suchen, link ist zu Karmacopter)

Mein erstes Konzert waren EMILS. Und total verknallt habe ich mich in V-MANN-JOE; die übrigens aus unserer Gegend kamen – nicht von Anfang an aus der Besetzerszene in West-Berlin 😉 Dieses unfassbar geile Demo. Ich glaube, die habe ich 3 Mal in BAD gesehen.

Ich habe vor, auch eine Spezialausgabe zu machen, um das mal wieder in Erinnerung zu bringen. Also zwei, drei Idioten wie mich gibt es schon noch, die sich daran erinnern, was in den 90ern so abging. Und jetzt fehlt das halt komplett. Baden Baden reduziere ich jetzt mal auf das Festspielhaus und das New Pop Festival. Da springen dann 50 000 Menschen und Besucher rum und hören sich Kack Popbands an, die im Radio ein Jahr lang rauf und runter gespielt werden. Für mich ist das gar nichts, widerspricht jedem Gedanken von Musik. Und deswegen habe ich das angefangen, Netzwerken, Bands kennen lernen. So habe ich euch kennengelernt! Angeschrieben, 7inch bestellt und nicht nur online reingehört. Auf dem 2ten Sampler seid ihr ja auch mit drauf.

T:
Ich wollte noch sagen, dass eure Version von Computerstaat mir sehr gut gefällt und 1+1=2fel finde ich auch super. Wegen der Textzeile „als ich zu Boden ging dachte ich die Sache sei gelaufen“. Die hat sich bei mir gleich eingebrannt!

PP:
Ich gestehe: an dieser Zeile habe ich mich selbst total aufgehängt, deshalb kommt sie in dem Song auch gefühlt 28 mal vor.

Das ist mal ein interessantes Ende für ein Interview!

Winken aus der Provinz in den Stuttgarter Ballungsraum.

Nachklapp:
Die Band hat in der zwischenzeit den dritten Basser am Start, mit Hannes haben sie jemanden, der bei den famosen Über… gespielt hat.
Zudem eine neue 7inch bei Krachige-Platten namens „auf den dächern der stadt“

Sie spielen immer wieder Konzerte bspw 20.06. in Heilbronn in der Emma 23!

Nico spielt inzwischen Bass bei den großartigen Wave-Punkern Phileas Fogg.
Dann kam Flo „for a while“, der auch irgendwo spielt. Ich komm grad nicht drauf, aber wenn es mir wieder einfällt, aktualisiere ich das. Ich denke es müsste Snackwolf sein.

Hannes kam von den wunderbaren überalles und ist seit, gefühlt, ein paar Jahren schon Basser bei Kuballa.

 

 

 

video, LP, MC: paddelnohnekanu – niemand liebt dich mehr

ENDLICH ist das Ding raus.
Hörts euch an. „niemand liebt dich mehr“ 36 min. 12 – 13 Songs, je nach Zählweise auch nur 11.
Kauft euch das heute Abend auf unserem Releasekonzert oder macht was ihr wollt.

Hier unsere neue Videoclip zu „nietendeckel“
in diesem Fall kann man schon sagen, wir haben keine Kosten, und all die lieben Menschen, keine Mühen gescheut, an einem frostigen Januar-Tag in Stuttgart auf den Pragfriedhof zu kommen und uns zu helfen!

Komplettes Album auch komplett online
BC – Link folgt.

video: paddelnohnekanu – alles gut, ich warte

Als ich das Video geplant habe, ja, es geht um meine Band und den Quatsch, den ich so treibe, hätte ich nicht gedacht, dass ich die knapp sechs Minuten Spielzeit gefüllt bekomme.

Im Sommer ’25 einen Schreibtisch leergeräumt, einen Haufen Zeug aus meinen Archiven gezerrt, Schreibmaschine, altes Laub, ein Telefon mit Wählscheibe, Stifte, Papier, und mich an die Arbeit gemacht.

Lasst n Kommentar und ein Abo da.
Liken ist was für „ich guck nicht aber schön dass ich da war“ – Menschen.

Schaut auch weiterhin in unseren Kanal, da gibt es JEDE Menge Stuff zu unserem neuen Album, welches am 20.02. via Majorlabel und Krachige Platten veröffentlicht wird.

 

Rückschau 2025 – nackte Zahlen pt. 3

Die Zusammenfassung.
Im Grunde nur für mich gemacht, lasse ich euch gerne daran teilhaben.
Das soll keine „schaut mal, wieviel tolle Sachen ich mache“-Schau sein.
Ein bisschen in der Hoffnung, euch zu motivieren, selbst etwas auf die Beine zu stellen!
Die „Szene“, die Kunst, sie lebt davon, dass es Menschen gibt, die Dinge auf die Beine stellen. In einem ganz unkapitalistischen, uneigenützigen Sinn.

Kino
geschaut: 11
gearbeitet: 2

Konzerte
erlebt: 32
selbst gespielt: 18

Reviews
provinzpostille: 97
vinyl-keks: 41

Printzines
Provinzpostille 1

Krachige Platten
Releases: 4

Shop!

LP: senor karoshi – egosystem

Ein neuer Release bei Krachige Platten erblickt das Licht des deutschsprachigen Musikkosmos.
Yeees.

Schon 2016 besprach ich die Split 7inch mit der Band Außer Ich. Empfand Senor Karoshi immer als außergewöhnlich und mit ihren Hooks und Lyricaskaden als … hm, schlau. Klingt vielleicht ein bisschen zu schlau, aber he, et is wie et is, sacht der Kölner.

Bevor ich mich in Privatem ergieße: die Musik von Senor Karoshi würd ich doch am ehesten als Elektro-Deutschpunk beschreiben! Das Songwriting ist im Grunde simpel, durch den phantasievollen Umgang mit den Instrumenten und dem wirklich gelungenen Mix, obendrauf die Lyrics – bei denen man wahrlich nicht weghören kann – ein 10 Song Reigen, der jede Minute lohnt!
Was soll ich die Songs nun im einzelnen loben, wenn ich sie rausbringe. Da würdet ihr doch denken, das ist Lobhudelei. Ist es so schon.
Ich würds nicht rausbringen, wenns nicht geil wäre.
Also erfahrt ihr hier nun: wie sind wir denn zusammengekommen?

In den letzten Monaten bekam ich mit, dass sie eine Starnext Kampagne gestartet hatten für ihr neues Album.
Irgendwie kam es dann durch ein paar Mails zustande, dass ich als Label doch noch mit eingestiegen bin. Was man dann noch macht, wenn alles finanziert ist: klar – sich zurücklehnen und zuschauen, wie gut alles läuft!
Nein, ein wenig Promo, digitales Release an den Start bringen, Mailorder „befüllen“. Ihr bekommt die Platte natürlich auch, wenn ihr mehr bestellen wollt, bei Tante Guerilla und bei Flight 13.
More to come!
Und ich kann euch wirklich sagen: das ist nicht leicht, die Releases unterzukriegen. Wer also n guten Kontakt zu nem Mailorder oder Plattenladen hat – let me know. Meine Releases, auch gerne die MC-Sachen, würde ich schon gerne unterbringen!

Hier ein nices Video zur Einstimmung, mein Fav:

 

new Releases von KRACHIGE PLATTEN

Freunde der lauschigen Musikgefühle, hier kommen zwei offizielle und ein nachträgliches Werk/e, die bei Krachige Platten erschienen sind.

Kommt und staunt.

Zuerst
In/Schwerer/See, die mich von Show eins an begeisteren durch ihre Wucht, ihr präzises Spiel und die richtig guten Lyrics.
Anfangs hatten wir gemeinsam noch nach anderen Labels gesucht, doch leider keine Zusagen bekommen.
Also haben wir das Projekt „drei Song EP“ nun selbst gestemmt.
Sänger und Grafiker Spike hat das komplette Artwork gestaltet und mit Hämmer auf Seite B einen Siebdruck gezaubert, der sich sehen lassen kann!
Drei Songs auf einer 12inch und einem Tape. Das klingt nach Üppigkeit, haben die Aufnahmen, die die Band im Rama-Studio in Mannheim haben aufnehmen lassen, auch absolut verdient.
Digitaler Release durch i wish i could stay.

dann
WuZeTian
mit ihnen bin ich schon ewig verbunden, mal abgesehen davon, dass auch sie aus der Gegend hier kommen (Achern), haben Marco, der Sänger, und ich schon sehr lange Kontakt. Irgendwann hatten wir auch mal ein Interview gemacht für eine Printausgabe. Ausgabe 2 war das.
Es hat sich einiges getan, WuZeTian haben neue Songs geschrieben und auch den ein oder anderen Wechsel in der Band gehabt.
Ich hatte das Vergnügen, der Band im Grunde das Rundumpaket bieten zu können.
Wir haben gemeinsam aufgenommen, eingeschrieen, dann habe ich das gemixt und gemastert. Presswerk, Tapes überspielen und digitaler Release kommt von Seiten Krachige Platten.
Artwork hat innen und außen Marco übernommen.
Auch ein Video habe ich mit ihnen gedreht und geschnitten mit Lautstarke Filme.

Und finally:
Coltaine haben mich wieder gefragt, ob ich nicht ihre aktuelle Scheibe als Tape rausbringen möchte.
Klar will ich. Atmospärischer Doom aus Karlsruhe.
Auch wir kennen uns nun schon, durch die Vorgängerbands (u.a. Witchfucker) nun eine Weile und ich habe die beiden Saiteninstrumentalisten Moe und Bene Berg in Ausgabe 11 interviewt.
Habe dann aber beschlossen, dass das Tape, da die Platte schon im September erschienen ist via Lay Bay Recording, auch immer noch gut ist, wenn sie im Januar erscheint als MC.

ALLE RELEASE FINDET IHR IM MOMENT (bei den Bands 😉 ) ODER

www.provinzpostille.bandcamp.com

Hier mal die Playlist zu allen Videos, die ich bisher gemacht habe mit Lautstarke Filme

Rückschau 2024 Part III – was machst du … nächstes Jahr?

Nun, ich werde eine kleine (oder auch größere) Pause einlegen.
Ich habe mir insgesamt sehr wenig vorgenommen, aber das kann ja noch kommen.

Die nächste, Numero 13, der Provinzpostille wird wohl als erstes auf die lange Bank geschoben.
Clips für Lautstarke Filme nur spontan, wenn es irgendwie die Zeit erlaubt. Alles wie bisher.
Und neue Releases für Krachige Platten immer wieder gerne, das passiert meist von ganz allein.

Ja, was ich denn dann so mit meiner freien, kreativen Zeit mache?
Wir, paddelnohnekanu, haben einige Konzerte anstehen und wollen Ende 2025 ein neues Album rausbringen.
Die erwähnten fertige Songs werden wir ive auf den Konzerten spielen und ausprobieren.

17.01. Freiburg SlowClub mit Kaptain Kaizen
18.01. St. Wendel IrishPub mit Kaptain Kaizen
24.01. Bühl Komm .
06.02 tba (suchen noch, auf dem Weg nach Hamburg)
07.02. Hamburg tba mit Mutter will Tanzen
08.02. Flensburg tba mit Mutter will Tanzen
09.02. Hannover Stumpf mit Mutter will Tanzen
21.02. Karlsruhe Alte Hackerei mit Tom Mess
30.03. Stuttgart Trude mit Kuballa
24.05. tba mit Kuballa
25.05. tba mit Kuballa

Mal abgesehen vom anhören und schreiben über eure neuen Releases!

die andern 10 – 19 Songs schreiben wir gerade. Und es ist echt ein wenig zäh, wenn ständig ein anderer Release irgendwo drückt.
Nochmal schnell 100 Tapes überspielen, nochmal Grafik für diesdas. Mails, Post verschicken. Nicht, dass das keinen Spaß machen würde!
Das ist ja alles nicht schlimm und soll nicht maulig klingen.
Es ist nur viel, wenn ich, was nicht unüblich ist, mal zwei Monate Offline bin wg Lohnarbeit und dann eben einen KP Release habe PLUS Konzerten, Bandkram… PLUS Provinzpostille.

Wahrscheinlich ist, dass mir dann doch irgendwer über den Weg läuft ich ich Lust bekomme, ein Interview zu machen.
Das ist ja das…. witzige. Und die „never ending Story“.

Auch gerne würde ich Schlagzeug spielen in einer Band.
Entweder so Screamo oder Hardcore oder Post-Punk / New-Wave mit ordentlich Schmackes.
Irgendwas, was ich auf der Gitarre nicht spielen werde.
Erste Versuche gab es. Bei einer Punkband isses im Sande verlaufen. Bei einer wäre ich fast Ersatzschlagzeuger für ein paar Gigs geworden, die so gar nichts von all dem macht. Aber ich war zu schlecht, haha!
Und eine mögliche Bewerbungsprobe steht an. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich wünsche euch allen ein gutes und mit spannenden Ereignissen gespicktes Jahr!

Rückschau 2024 – Part II – was machst du eigentlich?

Also eigentlich mache ich irre gerne Videoclips. Der war auch schon im ersten Beitrag der Rückschau.

Einfach, witzig, schnell und simpel umsetzbar. Das soll ja auch nicht zu viel kosten und auch nicht ewig Zeit rauben. Wir machen das ja alle zum Spaß, aus Vergnügen, aus Lebensfreude. Yeeees.
Also wenn das mit den Releases bei Krachige Platten nicht so klappt, oder ich einfach mal wieder den Redaktionsschluß verschieben möchte, weil mir irgendein kreativer Furz querhängt.

Haha. Scherz beiseite.

Beste Idee und daraus resultierendes Video ist wohl das „freunde bleiben“ von Ben Racken.

Mehr zur Entstehung lest bitte in der neuen Printausgabe #12 mit Interview der Band!

Lautstarke Filme hat keine Internetpräsenz, dass ist mir dann doch zu viel Arbeit. Auch, weil die Clips ja alle von den jeweiligen Bands, bzw. Labels veröffentlicht werden.
Hier gibt es die Youtube Playlist, in der ihr all die schönen Videos anschauen könnt, die ich in den letzten drei Jahren machen durfte.

Wenn ihr selbst eine Band habt zwischen Freiburg, Stuttgart und Mannheim, dann komme ich gerne zu euch und wir machen da was!
Die Playlist wird jetzt immer wieder aktualisiert.
Zum Release von WuZeTian habe ich noch einen Clip gedreht, den gibt es hier:

AM DONNERSTAG WAR PREMIERE BEI YOUTUBE

Dann gibt es im Januar die Ausgabe 12 der ProvinzPostille.
Interviews mit Mike Bullshit von GO!, Ben Racken und In Schwerer See. Dazu wieder eine Tonne Bands auf dem Tape!

Konzerte mit paddelnohnekanu.

Dazu Aufnahmen zum neuen Album. 13 Songs. Mal schauen, welche dann auch final auf dem Vinyl landen!
Erste Titel liefere ich euch auch:
„alles gut, ich warte“
alles neu“ (gibt es schon im internetten tubenkanal)
„kein und aber“
„epilog (und zwar deiner)“
„nietendeckel“
„das erfolgslos“

LP: mainström – eleven

Was soll ich schreiben über Mainström?

ich mag die Musik, wie sie das ales selbst gemacht haben und dann mit mir (Krachige Platten) und Bernd von 30 Kilo Fieber Records released.
Was soll ich lobhudeln? Ich würde es nicht veröffentlichen, wenn es nicht to-tal gut wäre!
Nein, wenn ich es nicht als to-tal gut empfinden würde.
Melodischer Punkrock aus Ludwigsburg!

Das schreiben die andern darüber

away from life
Die Songs selber gehen straight nach vorne, kommen ohne große Schnörkel und Umwege aus und haben so eine enorme Eingängigkeit.
Passend dazu verleiht die Stimme von Frontfrau Angie den Songs noch einmal ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal. Das macht einfach nur Spaß und wird auch beim zweiten und dritten Durchhören nicht langweilig. Genau im Gegenteil, erst dann fallen die vielen kleinen Highlights auf und man merkt, wie viel Zeit in die Songs gesteckt wurde.

underdog fanzine
Mit ihrem selbst ernannten „Strömcore“ bringen sie frischen Wind in die Punkrock-Szene und erinnern gleichzeitig an die Energie und Unberechenbarkeit der 90er Skatepunk-Szene. Es klingt definitiv nach einer Band, die man live erleben muss, um die volle Wirkung ihrer Musik zu spüren. Die Gesangslinien in „Petrified“ sind sehr anspruchsvoll, die Angie souverän meistert und auch sonst kontrastiert sie die hard-hitting riffs und catchy Melodien mit ihrer kraftvollen und ihrer charismatischen Stimme.

mangowave-magazine
Due to the heavy and fast songs, Eleven is highly activating and empowering. Nevertheless, Mainström are not here to spread the word of deconstruction and demolotion. Instead, Eleven is a collection of messages for the people to open their hearts and minds for each other. In a world where negativity is spreading all around, Mainström are reaching their hands out, inviting people to join in, and to choose love not fear.

Gebt Mainström eine Chance, hört mal rein, und bestellt die LP gerne via Bandcamp oder Mail. 15€ plus Porto

 

MC: ennolicious – no gods no states

An dieser Stelle kann ja nur Werbung folgen.
Denn die klasse, man kann schon fast sagen, Polit-Melodic-Hardcorepunkband Ennolicious aus Durmersheim sind nicht zum ersten (und auch nicht zum letzten) Mal auf Krachige Platten  als MC erschienen.

Drei neue Tracks, die ordentlich Power haben, nach vorne gehen, und keine Fragen offen lassen.
Ein Video  zu „land of ignorance“ ist auch raus – und die Story dazu bekommt ihr in der nächsten Ausgabe der Provinzpostille zu lesen.

Gefühlt darf ich ja gar nicht wirklich mehr schreiben, ich kann es ja nur gut finden, sonst sollte ich die Band ja nicht rausbringen, gell!
Erschienen in Coop mit 30 Kilo Fieber Records und Kong Cave Radio.